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Transhumanismus
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Sheep
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Post: #51
RE: Transhumanismus

DeHerg Wrote:
Ich sehe nur nicht warum das eine ausgelagerte moralisch nicht fragwürdig ist, das fest verbundende aber schonNoplan


Also aus der konservativen bzw. sehr religiösen Ecke heraus könnte man argumentieren, dass das ein Eingriff am Menschen ist, der von der Natur / Gott nicht so vorgesehen ist.

Ich würde bei den Eingriffen kein Problem sehen, wenn es denn wirklich freiwillig wäre. Aber wie gesagt, ich befürchte da eben ein Wettrüsten der Bevölkerung, und dann ist es nicht mehr wirklich freiwillig.

Das ist ja bei den ausgelagerten technischen Geräten schon gegeben. Stell dir mal eine radikal-alternative Familie vor, die ihre Kinder ohne Fernseher, Computer, Mikrowelle etc. grosszieht - die werden es später in vielen Berufen ziemlich schwer haben. Zur Zeit sind das Einzelfälle (in mehr oder weniger extremen Varianten), aber bei fortschreitender Technik riskieren wir, dass sich die Gesellschaft immer mehr in einen "habenden" und "nicht habenden" Teil spaltet.

Quote:
das ist für mich ein Grund derartig gesellschaftsschädigendes Verhalten (sozial)zu sanktionieren doch nicht die damit verbundene Technik zu verbieten (oder würdest du aufgrund des von dir genannten Verhaltens Unis verbieten wollen?)


Wie stellst du dir solche Sanktionen praktisch vor, vor allem gegen Leute die doch ein paar sachliche Argumente auf ihrer Seite haben?

Wenn da absolut nichts zu machen ist, ist das Verbot der Technik vielleicht doch der bessere Weg.

Quote:
das (Doping) ist schon Verboten.Was willst du darüber hinaus machen?


Dort kann man scheinbar nichts weiter machen. Aber bei mancher Technik kann man gleich dafür sorgen, dass sie garnicht erst auf dem Markt erscheint.

Quote:
dann wäre es aber keine Schmach gegen so jemanden zu verlieren weil jeder wüsste das der Siegvorsprung nicht auf eigener Leistung beruht für so etwas gibt es dann getrennte Sportarten(wieder der Fahrrad Marathon Vergleich)


Wer wäre denn mit einem Weltmeistertitel in "Normalmenschen"-Schach wirklich zufrieden?

19.03.2008 18:34
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DeHerg
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Isophon
Post: #52
RE: Transhumanismus

Sheep Wrote:

DeHerg Wrote:
Ich sehe nur nicht warum das eine ausgelagerte moralisch nicht fragwürdig ist, das fest verbundende aber schonNoplan


Also aus der konservativen bzw. sehr religiösen Ecke heraus könnte man argumentieren, dass das ein Eingriff am Menschen ist, der von der Natur / Gott nicht so vorgesehen ist.

ist für mich als Atheisten kein Argument(als ob "die Natur" irgendwas willentlich vorgesehen hätte Rolleyes)

Sheep Wrote:
Ich würde bei den Eingriffen kein Problem sehen, wenn es denn wirklich freiwillig wäre. Aber wie gesagt, ich befürchte da eben ein Wettrüsten der Bevölkerung, und dann ist es nicht mehr wirklich freiwillig.

die Probleme entstehen doch nur durch die Begleitumstände des Wettrüstens nicht durch das Wettrüsten selbst, welches ja schon immer Bestandteil der Menschheit war.(OK das zu beweisen dürfte schwierig werdenKopfkratz)

Sheep Wrote:
Das ist ja bei den ausgelagerten technischen Geräten schon gegeben. Stell dir mal eine radikal-alternative Familie vor, die ihre Kinder ohne Fernseher, Computer, Mikrowelle etc. grosszieht - die werden es später in vielen Berufen ziemlich schwer haben. Zur Zeit sind das Einzelfälle (in mehr oder weniger extremen Varianten), aber bei fortschreitender Technik riskieren wir, dass sich die Gesellschaft immer mehr in einen "habenden" und "nicht habenden" Teil spaltet.

also dem Rest der Menschheit diese Möglichkeiten vorenthalten weil ein paar verstockte Eltern ihren Kindern diese Möglichkeit vorenthalten?Nono
(btw ist das auch ein Argument gegen generellen Fortschritt)

Sheep Wrote:

Quote:
das ist für mich ein Grund derartig gesellschaftsschädigendes Verhalten (sozial)zu sanktionieren doch nicht die damit verbundene Technik zu verbieten (oder würdest du aufgrund des von dir genannten Verhaltens Unis verbieten wollen?)


Wie stellst du dir solche Sanktionen praktisch vor, vor allem gegen Leute die doch ein paar sachliche Argumente auf ihrer Seite haben?

Sanktionen wahr wohl die falsche Wortwahl, ich dachte dabei an so etwas wie anprangern(oder harmloser Formuliert aufzeigen) das dieser Personenkreis der das befürwortet der Gesellschaft schadet indem er zum Eigenutz der Gesellschaft potentiale entzieht (dabei sind das meist die selben Leute die auch von Chancengesellschaft und freien Wettbewerb erzählen(CDU/FDP)

Sheep Wrote:
Wenn da absolut nichts zu machen ist, ist das Verbot der Technik vielleicht doch der bessere Weg.

du würdest also aufgrund des von dir genannten verhaltens Unis verbieten weil auf ihnen keine Chancengleicheit herrscht? Sad

Sheep Wrote:

Quote:
das (Doping) ist schon Verboten.Was willst du darüber hinaus machen?


Dort kann man scheinbar nichts weiter machen. Aber bei mancher Technik kann man gleich dafür sorgen, dass sie garnicht erst auf dem Markt erscheint.

das würde aber auch die legale Nutzung außerhalb des Sports unterbinden

Sheep Wrote:

Quote:
dann wäre es aber keine Schmach gegen so jemanden zu verlieren weil jeder wüsste das der Siegvorsprung nicht auf eigener Leistung beruht für so etwas gibt es dann getrennte Sportarten(wieder der Fahrrad Marathon Vergleich)


Wer wäre denn mit einem Weltmeistertitel in "Normalmenschen"-Schach wirklich zufrieden?

es sind doch auch Leute zufrieden beim Marathon gewonnen zu haben obwohl sie gegen einen Radrennsportler nicht bestehen würden

19.03.2008 19:49
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Sheep
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Post: #53
RE: Transhumanismus

DeHerg Wrote:
als ob "die Natur" irgendwas willentlich vorgesehen hätte Rolleyes)


Hat sie eventuell nicht, aber wenn man anfängt an ihrer Arbeit Korrekturen vorzunehmen, sollte man schon verstehen was man tut. Siehe auch die Diskussion bei genetischen Änderungen: eine konsequente Ausrottung von Krankheitsgenen könnte dafür sorgen, dass die Menschheit von einem Erreger ausgerottet wird - weil das Gen, das sie gerettet hätte, nicht mehr existiert.

Bei dem Ergebnis einer halben Milliarde Evolution ist schon ein wenig Respekt angebracht, auch wenn da vielleicht kein Bewusstsein dahintersteht.

Quote:
die Probleme entstehen doch nur durch die Begleitumstände des Wettrüstens nicht durch das Wettrüsten selbst, welches ja schon immer Bestandteil der Menschheit war.(OK das zu beweisen dürfte schwierig werdenKopfkratz)


Ja, sehe ich auch so, nur muss man ja nicht jede Folge vom Wettrüsten akzeptieren, nur weil das bisher so üblich war.

Quote:
also dem Rest der Menschheit diese Möglichkeiten vorenthalten weil ein paar verstockte Eltern ihren Kindern diese Möglichkeit vorenthalten?Nono
(btw ist das auch ein Argument gegen generellen Fortschritt)


Moment, von Verboten war da nicht die Rede. Gibt ja noch andere mögliche Massnahmen, wie zum Beispiel Technik weniger gesundheitsschädlich zu machen, besser bedienbar oder preiswerter zugänglich.

Mit Verstocktheit muss der Verzicht auf Implantate usw. garnichts zu tun haben, es könnten Mediziner sein die gewohnheitsmässig die gesundheitlichen Risiken als wichtiger ansehen, oder Leute, die es sich einfach finanziell nicht leisten können.

Fortschritt an sich ist auch nicht automatisch gut. Ohne Fortschritt hätten wir keine nennenswerte Umweltverschmutzung, keine Atombomben, keine Lager für Andersdenkende, keine Selbstmordanschläge... Im grossen und ganzen ist er den Preis wert, aber im Einzelfall sollte man sich gut überlegen wie weit man geht, wie z.B. bei der Gentechnik oder eben bei der technischen "Verbesserung" von Menschen.

Quote:
Sanktionen wahr wohl die falsche Wortwahl, ich dachte dabei an so etwas wie anprangern(oder harmloser Formuliert aufzeigen) das dieser Personenkreis der das befürwortet der Gesellschaft schadet indem er zum Eigenutz der Gesellschaft potentiale entzieht


Ok, ist wohl immer ein guter Weg.

Quote:
du würdest also aufgrund des von dir genannten verhaltens Unis verbieten weil auf ihnen keine Chancengleicheit herrscht? Sad


Nein, würde ich nicht. Du hast schon recht, ein Verbot würde hier nicht viel bringen. Wenn es nicht verboten ist, aber zur Zeit nur einigen zugute kommt, besteht die Chance, dass irgendwann einmal viele etwas davon haben.

Quote:
das würde aber auch die legale Nutzung außerhalb des Sports unterbinden


Ja, stimmt schon, alles was Körper und Geist auf technische Art verbessert, ist zumindestens auch für die Medizin interessant. Da war ich wohl zu schnell mit der Verbotskeule. Pfeif

Quote:
es sind doch auch Leute zufrieden beim Marathon gewonnen zu haben obwohl sie gegen einen Radrennsportler nicht bestehen würden


Ja, weil sie sich nach viel Training mit dem Radrennsportler messen und ihn vielleicht besiegen könnten. Um einen technisch verbesserten Menschen zu besiegen, müsstest du aber (normalerweise) selbst einer werden - und eventuell einer bleiben, denn Implantate lassen sich unter Umständen dann nicht mehr entfernen. Mit dem Radfahren kannst du nach dem Sieg wieder aufhören und weiter Marathon laufen.

Vielleicht wären da Ligen beim Sport ein besserer Vergleich, Marathon und Radrennsport sind ja beides angesehene Sportarten. Aber die 1. Liga (die der technisch verbesserten Menschen) wäre auf jeden Fall angesehener als die 2. (die der Normalos). Für einen Sportler, der ja immer nach oben strebt, wäre es frustrierend auf die 2. Liga beschränkt zu bleiben.

19.03.2008 21:06
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Bertrams
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Post: #54
RE: Transhumanismus

Die Sportart "Normalmenschenschach" und so weiter hätte dann schon einen negativen Beigeschmack. "Sieh mal, da sind wieder die Nichtskönner."

Ich glaube, dass man in bestimmten Punkten den sogenannten Fortschritt nicht erlauben sollte, wenn er die Menschenrechte und die Gleichwertigkeit aller Menschen antastet. Wie gesagt, heute ist es schon so, dass wenn jemand nicht "normal" ist, siehe behinderte Menschen, wird man ausgegrenzt. Dasselbe gilt für häßliche, nichtkreative, Nichtmanager, nichtdynamische Menschen. Irgendwie sollte man die Menschlichkeit bewahren. Eine Brille dient dazu, Nachteile auszugleichen, ein Fernglas dient dazu, bei Alltagsangelegenheiten mehr zu sehen, also eine Arbeitserleichterung. Überlegen machende Techniken dienen dazu, dass sich Menschen besser fühlen als andere. Wer das Geld hat, wird sich so etwas leisten können, wer es nicht hat, gehört zu den neuen "Untermenschen". Keine Gesellschaft wird freiwillig zulassen, dass ihre Glieder freiwillig oder aus Kostengründen auf Innovationen verzichten, ohne diese Menschen in Grund und Boden zu verdammen, denn sie sind schon von vorneherein als die "Nichttranshumanen" zu erkennen. Und es kommt noch etwas hinzu. Wenn es Möglichkeiten zur Veränderung gibt, dann werden die normalen Gesundheitssysteme nichts mehr zahlen, was außerhalb der neuen Norm liegt. Behinderte Menschen müssen dann abgetrieben oder nach der Geburt getötet werden, Abweichungen vom für die Implantationen notwendigen körperlichen Ideal sind dann ein erhöhter Risikogrund und ein Makel, für den es Schadensersatz gibt.

Wollen wir das wirklich? Müssen wir perfekt sein und die Toleranz gegenüber allem, was nicht perfekt in dem von uns definierten Sinne ist verabschieden? Ist Perfektionismus wirklich so erstrebenswert? Oder ist die Vielfalt nicht viel erstrebenswerter?


Das Radio, das Brücken baut und an dem ich beteiligt bin - www.ohrfunk.de
19.03.2008 21:14
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gottvater
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Post: #55
RE: Transhumanismus

Bertrams Wrote:
...Wollen wir das wirklich? Müssen wir perfekt sein und die Toleranz gegenüber allem, was nicht perfekt in dem von uns definierten Sinne ist verabschieden? Ist Perfektionismus wirklich so erstrebenswert? Oder ist die Vielfalt nicht viel erstrebenswerter?

Ich teile Deine Meinung vollkommen. Aber ich denke, wenn es um solche ethischen, moralischen Fragen geht - sofort an das bekannte Zitat:
"...Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, dass es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens“

Das hat wohl kaum an Aktualität verloren (zB. Überfall auf den Irak). Anders gesagt: Wenn es in naher (immerhin hat Dolly schon existiert) oder ferner Zukunft die Möglichkeit dieser Transmutanten Herstellung gibt - und es Leute gibt, die das bezahlen können, bzw. wollen - weil sie sich Vorteile, längeres Leben, mehr Grips oder was weiß ich davon versprechen - wird es auch Wirklichkeit werden...
Denk nur an die Deppen, die sich jetzt schon für zigtausend $ einfrieren lassen. Oder dieser irre Arzt in Italien, der über 60jährigen Omas zu Schwangerschaften verhilft... Bei entsprechender Gewinnerwartung wird Moral rasch zu einem Wort mit 5 Buchstaben - ohne weitere Bedeutung.

Aber vielleicht sehe ich das ja zu pessimistisch... Noplan


Nehmt die Menschen wie sie sind - andere gibt's nicht... /Take people as they are - there are no other...
19.03.2008 22:42
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Post: #56
RE: Transhumanismus

Per aspera ad astra.

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19.03.2008 23:06
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Post: #57
RE: Transhumanismus

Geiler Film, mal eine neue Form der Utopie...
und auch wenn das jetzt pathetisch kommt, aber scarlet Johansson ist einfach ein mega Brett Groove

Bald ist bei uns auch der Transhumanismus durchgesetzt. Ich kanns kaum noch erwarten. Mit entsprechender Chancengleichheit sollten unsere Bürger, die ja alle auch zwangsweise jegliche Phillip K Dick Bücher und sonstigen Utopien gelesen haben, schon wissen, wie sie sowas dann verhindern können.

20.03.2008 07:28
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gottvater
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Post: #58
RE: Transhumanismus

Malone Wrote:
...Die Insel... fear

Mit Filmtiteln hab ich's nicht so - diesen kenne ich wohl nicht. Die schlimmste Zukunftsvision (Titel vergessen), an die ich mich erinnere, hatte zum Inhalt, daß die Mehrheit der Bevölkerung ein anscheinend sorgloses, glückliches Leben führte. Ernährt wurden sie irgendwie mit grünen Keksen und am Ende ihres Lebens traten sie ihre letzte Reise in so einer Art Sterbetempel an - der sich dann letztlich als 'Keksfabrik' entpuppte... fear

So wie in der industriellen Schlachtviehproduktion heute pulverisierte Schlachtabfälle ans Vieh verfüttert werden*... Nur eben mit Menschen. Nono


*war wohl zumindest bis zur BSE-Panik so


Nehmt die Menschen wie sie sind - andere gibt's nicht... /Take people as they are - there are no other...
20.03.2008 19:37
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Natikien
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Post: #59
RE: Transhumanismus

Wäre ja dann vergleichbar mit der "Insel", wo die Menschen ständig gesund ernährt werden und fleissig Sport treiben sollen. Irgendwann werden sie dann "auf die Insel" gelassen, nämlich wenn ihre Ebenbilder in der realen Welt eins oder einige ihrer Organe brauchen...

20.03.2008 19:45
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Malone
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Post: #60
RE: Transhumanismus

gottvater Wrote:

Malone Wrote:
...Die Insel... fear

Mit Filmtiteln hab ich's nicht so - diesen kenne ich wohl nicht. Die schlimmste Zukunftsvision (Titel vergessen), an die ich mich erinnere, hatte zum Inhalt, daß die Mehrheit der Bevölkerung ein anscheinend sorgloses, glückliches Leben führte. Ernährt wurden sie irgendwie mit grünen Keksen und am Ende ihres Lebens traten sie ihre letzte Reise in so einer Art Sterbetempel an - der sich dann letztlich als 'Keksfabrik' entpuppte... fear

So wie in der industriellen Schlachtviehproduktion heute pulverisierte Schlachtabfälle ans Vieh verfüttert werden*... Nur eben mit Menschen. Nono


Jahr 2022 - die überleben wollen. Original: Soylent Green, womit das ominöse Nahrungsmittel für die verarmte Masse bezeichnet wird.

Eine der ergreifendsten Filmszenen überhaupt, als Edward G. Robsinson sich einschläfern lässt, und Charlton Heston in Anbetracht der grandiosen und von ihm nie gesehenen Naturbilder so überwältigt ist, dass er nicht mehr eingreifen kann. Robinson ist zwei Wochen nach Drehende auch wirklich gestorben rose


Per aspera ad astra.

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20.03.2008 19:58
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