|
Reformidee
|
| Author |
Message |
DeHerg
Junior Member

Posts: 30
Group: Basic
Joined: Nov2007
Status:
Offline
Reputation: 1
Isophon
|
Reformidee
ich hatte dort: http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?t=21548
mal eine politische Maßnahme vorgestellt das ich euch hier natürlich auch nicht vorenthalten möchte.
Natürlich steht es den Machern auch frei diese Idee in Form einer Reform ins Spiel einzubauen 
(oder auch allen anderen auch hier wie dort darüber zu diskutieren)
mal eine Fixe Idee meinerseits
Was wenn der Staat eigene Firmen gründen würde (ohne gesonderte Subventionen , verordnete Monopole etc)
als Konkurrenz zu denen mit Privatanlegern
-diese Unternehmen wären nicht von eine Rendite nahe am Maximum abhängig da sie keine Aktionäre befriedigen müsste(auch geringe Gewinnchargen reichen aus)
-die Dividende könnte als Bürgergeld oder über (gleichmäßige)Steuervergünstigungen ausgeschüttet werden(würde das Problem der erhöhten Sparquote durch Wohlstandsgefälle reduzieren und damit die Binnenwirtschaft unterstützen)
-die Kontrolle des Betriebes könnte den Angestellten(auch in Form von vom Betriebsrat eingesetzten Verwaltern möglich) überlassen werden(womit die Organisatorischen Probleme einer Zentral gesteuerten Planwirtschaft(DDR) entfallen)
die Idee ist sicher nicht neu, deshalb:was spricht dagegen?
|
|
| 18.03.2008 00:58 |
|

|
Malone
Administrator
     
Posts: 4,103
Group: Administrator
Joined: May2007
Status:
Offline
Reputation: 23
Joyland Malonatia Prosperia
|
RE: Reformidee
Das gibt es in Teilen schon, auch in realitas sogar. Weiß noch nicht, ob das dann für eine Reform reicht oder peu a peu über Aufgaben realisiert wird.
Per aspera ad astra.
Please post questions always in the forum and do not message them to me!
|
|
| 18.03.2008 01:04 |
|
 |
DeHerg
Junior Member

Posts: 30
Group: Basic
Joined: Nov2007
Status:
Offline
Reputation: 1
Isophon
|
RE: Reformidee
Das gibt es in Teilen schon, auch in realitas sogar.
tatsächlich?
Weiß du wie man sowas gemeinhin nennt?(damit man im Netz mal prüfen könnte ob sich so etwas gegenüber z.B. Subventionen überhaupt rentiert)
PS ich meine natürlich nicht solche halbwohltätigen Bedarfsdecker sondern schon richtige Betriebe, nur mit dem Unterschied des Eigentümers(und das dieser sich nicht einmischt)
|
|
| 18.03.2008 01:43 |
|
 |
Malone
Administrator
     
Posts: 4,103
Group: Administrator
Joined: May2007
Status:
Offline
Reputation: 23
Joyland Malonatia Prosperia
|
RE: Reformidee
Naja VW kann man in gewisser Hinsicht so betrachten, zum Beispiel.
Per aspera ad astra.
Please post questions always in the forum and do not message them to me!
|
|
| 18.03.2008 08:05 |
|
 |
Bertrams
Super Moderator
   
Posts: 130
Group: Super Moderators
Joined: Jan2008
Status:
Offline
Reputation: 6
Orbitanien Seewald Terrania
|
RE: Reformidee
VW? Das ist aber gewagt...
Aber die Idee finde ich interessant. Nur auch diese Betriebe müssten auf Gewinnmaximierung setzen, allein um wirtschaftlich arbeiten und den Bedarf an Rohstoffen usw decken zu können, die Arbeiter und Angestellten zu bezahlen u. Ä.
Das Radio, das Brücken baut und an dem ich beteiligt bin - www.ohrfunk.de
|
|
| 18.03.2008 09:34 |
|
 |
Malone
Administrator
     
Posts: 4,103
Group: Administrator
Joined: May2007
Status:
Offline
Reputation: 23
Joyland Malonatia Prosperia
|
RE: Reformidee
VW? Das ist aber gewagt...
Wiki sagt:
Der Deutsche Bundestag beschloss am 17. März 1960 das in staatlicher Hand befindliche Unternehmen überwiegend zu privatisieren. Die Volkswagenwerk GmbH wurde in der Folge am 22. August 1960 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt, teilprivatisiert und hieß nunmehr mit neuem Namen „Volkswagenwerk Aktiengesellschaft“. 60 Prozent des VW-Stammkapitals wurden in Form von sogenannten Volksaktien im Gesamtnennwert von 360 Millionen DM an Privatpersonen ausgegeben, womit umgerechnet zirka 500 Millionen Euro erlöst wurden. Je 20 Prozent der Anteile behielten die Bundesrepublik Deutschland und das Land Niedersachsen. Mit dem Verkaufserlös und den Gewinnansprüchen aus den verbliebenen 40 Prozent Aktien der öffentlichen Hand wurde nach langjährigem Tauziehen zwischen Bund und Niedersachsen zur Förderung der Wissenschaft 1961 als gemeinnützige Stiftung bürgerlichen Rechts die Stiftung Volkswagenwerk mit Sitz in Hannover gegründet. Eine Besonderheit dabei ist das so genannte VW-Gesetz vom 21. Juli 1960, das nicht nur die Privatisierung regelte, sondern auch trotz Minderheitenposition der öffentlichen Hand deren entscheidenden Einfluss weitersichern soll. Es beinhaltet, dass kein Anteilseigner mehr als 20 Prozent an Stimmrechte ausüben darf. Damit werden feindliche Übernahmen oder Sperrminoritäten verhindert. Der Europäische Gerichtshof hat am 23. Oktober 2007 entschieden, dass die im VW-Gesetz enthaltene Beschränkung der Stimmrechtsanteile auf maximal 20 Prozent gegen EU-Recht verstößt.
Per aspera ad astra.
Please post questions always in the forum and do not message them to me!
|
|
| 18.03.2008 11:31 |
|

|
DeHerg
Junior Member

Posts: 30
Group: Basic
Joined: Nov2007
Status:
Offline
Reputation: 1
Isophon
|
RE: Reformidee
Aber die Idee finde ich interessant. Nur auch diese Betriebe müssten auf Gewinnmaximierung setzen, allein um wirtschaftlich arbeiten und den Bedarf an Rohstoffen usw decken zu können, die Arbeiter und Angestellten zu bezahlen u. Ä.
sie werden aber nicht genötigt aus ihren Angestellten eine 20% Rendite rauszuquetschen (da keine Privataktionäre)
http://www.focus.de/finanzen/banken/bete...23583.html
|
|
| 19.03.2008 04:16 |
|
 |
Sheep
Lebendes Wollknäuel
   
Posts: 312
Group: Super Moderators
Joined: Jan2008
Status:
Online
Reputation: 4
Godikien Nadikien Sodikien
|
RE: Reformidee
Renault war bis 1996 in staatlicher Hand, siehe Wikip-Artikel.
|
|
| 19.03.2008 16:22 |
|
 |