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Monarchy
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Sheep
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Puristan
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RE: Monarchy
Ein offener Brief wird wohl kaum irgendetwas an den Verhältnissen ändern, selbst Politiker werden ist ohne Protektion eines hohen Politikers (ist in Deutschland Realität, warum glaubst Du wohl hat es Frau Merkel soweit gebracht?-Doch nur weil sie "Ziehkind" von Helmut Kohl war, ansonsten wäre sie nur eine klitzekleine Lokalpolitikerin) unmöglich und abwählen ist leicht gesagt, irgendjemanden musst Du ja wählen und da hast Du bei unserem Parteiensystem nur die Wahl zwischen Pest oder Kolera, am Ende hat ja doch nur die Partei das Sagen!
Ja, Deutschland ist auch kein Musterland beim Thema Demokratie. Aber zumindestens stehen Pest und Cholera in Konkurrenz zueinander, sie können sich also nicht völlig selbstgefällig zurücklehnen und sich nur die Taschen vollstopfen. Dass die etablierten Parteien nicht völlig sicher sind, zeigt sich doch gerade im Moment - die SPD gurkt gerade bei 22% herum ( http://www.spiegel.de/flash/0,5532,17440,00.html ), nachdem sie in Hessen grossmundig abgegebene Wahlversprechen brechen wollte ("Mit den Linken koalieren wir nicht!") und einen Schlingerkurs gegenüber dieser Partei gefahren ist.
Parteien umfassen immer eine Menge Menschen, und da wird nie alles nach den Vorstellungen von dir oder mir laufen.
es kommt also auf die Gesetzgebung an und die kann in einer Monarchie durchaus auch besser und/oder gerechter sein als in einer Demokratie!
Natürlich kann sie das - aber wird sie eher nicht sein. Gute und gerechte Gesetze entstehen durch lange Diskussionen, an denen alle Interessensvertreter beteiligt sind. Bei einer Monarchie ist für den Monarchen immer die Versuchung da, auf den Tisch zu hauen und zu sagen: "Wir machen das jetzt so, basta.".
Es ist offiziell ein demokratischer Staat, in dem die Staatsführung vom Volk gewählt wird! Genau das ist das Problem, dass eine Demokratie nämlich nicht immer sehr demokratisch ist!
Wenn sie nicht sehr demokratisch ist, ist es (für mich) auch keine Demokratie. In der DDR (Deutsche Demokratische Republik) gab es auch Wahlen, man durfte auch etwas anderes als die SED wählen (wenn man mit den eventuellen Konsequenzen leben konnte) - trotzdem war es absolut keine Demokratie.
Ich wollte lediglich darstellen, dass die Demokratie meiner Meinung nach auch nicht die ideale Regierungsform ist und es schlussendlich immer auf die Personen ankommt, die an der Macht sind. Sind diese "gut", geht es auch den Bürgern dieses Staates gut, egal welche Regierungsform gerade herrscht, und vice versa!
Dass die richtigen Personen an der Macht sind, lässt sich eben am ehesten in einer Demokratie garantieren. Bei den "guten" Personen berücksichtigst du nicht die Verschleisserscheinungen im Amt: Ein Beispiel für diese Erscheinungen ist Ex-Kanzler Schröder. Als er abgewählt wurde, wollte er sich garnicht von seinem Amt trennen, weil er sich für unersetzlich hielt. Er verstand sich schon garnicht mehr (mehr?) als Diener des Volkes, das ihn jetzt mehrheitlich nicht mehr haben wollte, sondern als verkappter Regent.
Es reicht nicht, die "guten" Personen ins Amt hieven zu können, man muss sie auch bei Bedarf ersetzen können. Und das ist eben in einer Demokratie am ehesten möglich.
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| 19.03.2008 17:14 |
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Bertrams
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Orbitanien Seewald Terrania
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RE: Monarchy
Grundsätzlich denke ich auch, dass unser Bundespräsident als ein solches Amt gedacht war, wie du, Bulent Epikur, es beschrieben hast. Eine Möglichkeit, so etwas zu erreichen, ist die Wahl durch das Volk. Nur sehr bekannte Menschen, die auch beliebt sind, hätten dann eine Chance, Persönlichkeiten auch, die nicht unbedingt aus der Politik kommen müssten. Wobei in der Praxis doch die Parteien wieder diejenigen wären, die eine solche Person aufstellen. Man geriete in die Gefahr, dass sich nicht besonders viel ändert, weil man die Wahl zwischen dem blöden SPD- und dem blöden CDU-Kandidaten hat, und weil an den Bundespräsidenten dann Koalitionsaussagen, Koalitionsverrat und Koalitionstreue geknüpft würden und so weiter. Anders wäre es nur, wenn die Parteien mit der Aufstellung des Bundespräsidenten nichts zu tun haben, aber wie will man das in einem Land machen, wo die Parteien verbrieft an der "Willensbildung des Volkes" mirwirken?
Es gibt aber noch einen anderen Grund für die Ablehnung der Direktwahl, über den man zumindest nachdenken sollte: Ein vom Volke direkt gewählter Bundespräsident hat auf moralischer, wenn vorerst auch nicht auf rechtlicher Ebene, mehr Macht und Einfluss, er ist *direkt* vom Volk gewählt. Und jetzt der Totschlagsatz: "Hindenburg war auch direkt vom Volk gewählt und hatte deshalb genug Macht und Einfluss..."
Das Radio, das Brücken baut und an dem ich beteiligt bin - www.ohrfunk.de
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| 19.03.2008 21:34 |
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tacitglory
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Polska
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RE: Monarchy
Ich wollte lediglich darstellen, dass die Demokratie meiner Meinung nach auch nicht die ideale Regierungsform ist und es schlussendlich immer auf die Personen ankommt, die an der Macht sind.
Aristoteles hatte ja mal eine Auflistung ihm bekannter Staatsformen gemacht.
Laut dieser leben wir hier in deutschland in einer Oligarhie (hoffe ich verwechsle da jetzt nichts).
Seiner Definition (die glaube ich bis heute gültig ist) nach ist das eine Regierungsform, bei der die Regierenden quasi für sich selbst regieren. Stichwort: "die eigenen Taschen füllen", "Angst (und dementsprechendes Verhalten) bei Wahlen", etc.
Es reicht nicht, die "guten" Personen ins Amt hieven zu können, man muss sie auch bei Bedarf ersetzen können. Und das ist eben in einer Demokratie am ehesten möglich.
Nennst du mir bitte ein Paar beispiele, bei denen (idealerweise in Deutschland) Politiker vom Volk (zu. durch Unterschriftaktionen oder Proteste) einen (idealerweise hochrangigen) Politiker aus dem Amt bekommen haben (soll jetzt nicht sarkastisch oder so gemeint sein. Kann mich an so einen Vorfall einfach nur nicht erinnern).
mfg.,
tacitglory
ps.: was genau bewirkt den Monarchie im Spiel eigentlich?
Ausschlüsse und Voraussetzungen
Setzt voraus: Totalitarismus
Schließt aus: Monarchie
Ausgeschlossen durch: Monarchie
???
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| 23.05.2008 14:39 |
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BigBob89
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Neu Squond
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RE: Monarchy
ENGLISH
Some of us should study, which flag symbolizes which language *lol* We're in the English part of the forum. In my opinion, all of us should at least write in both languages, so that our non-German mates are able to understand and aren't confused about reading German in their part of the forum.
To "Oligarchie", which would mean the reign of little number of persons. Imho isn't Germany ruled by a few people. "Oligarchie" would mean something like the Roman Republic, where the senat had the power. Its members wasn't elected, they were (so my knowledge) senator because of their family background (which means, they belonged to the nobility and/or were rich). In Germany, the members of the parliament are chosen by election. Every German over the age of 18 is allowed to elect. Thats the difference and thats why Germany is a democracy, though not a direct one.
Greetings, BigBob
GERMAN
Einige von uns sollten mal lernen, welche flagge welche sprache symbolisiert *lol* Wir sind hier im englischen teil des forums. Meiner meinung nach sollten wir deswegen alle wenigstens zweisprachig (wenn wir schon deutsch benutzen) schreiben, damit uns unsere nicht-deutschsprachigen freunde auch verstehen können. Außerdem verwirrt die das sicher, in ihrem teil des forums deutsch zu lesen 
Zum thema "Oligarchie": es bedeutet die herrschaft einer geringen zahl von personen. Imho wird deutschland nicht von einigenn wenigen leuten allein gesteuert. "Oligarchie" würde sowas heißen wie die Römische Republic, wo der senat die macht hatte. Seine mitglieder waren aber nicht gewählt. Sie waren (meines wissens) senator, wegen ihrer adligen abstammung (oder weil sie reich waren, was aufs gleiche hinausläuft). In deutschland sind aber die abgeordneten im parlament durch wahlen bestimmt. Jeder deutsche über 18 darf wählen gehen. Da liegt der unterschied und deswegen ist deutchland auch eine demokratie, wenn auch keine direkte.
mfG BigBob
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| 23.05.2008 15:50 |
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Bulent Epikur
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Aphrodite EPHESUS Frenzy
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RE: Monarchy
Angesichts dieser Nacht voller Zeichen und Sterne wurde ich zum ersten Mal empfänglich für die zärtliche Gleichgültigkeit der Welt. (...by embracing the "gentle indifference of the world")
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| 24.05.2008 23:12 |
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BigBob89
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Neu Squond
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RE: Monarchy
Ja, habs gesehen, finde trotzdem, dass wir so nett sein könnten. Faktisch ist deutsch nunmal keine so verbreitete sprache, auch wenn es hier im forum noch anders. Es war nur eine Bitte, die wohl jeder leicht umsetzen kann, oder?
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Yes, I noticed that the thread was made in German. But nevertheless we could be so kind 
In fact, German isn't spoken by so much people like English, though we are still the majority in this forum. It is only a demand, which could be easily realized by anyone, couldn't it?
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| 25.05.2008 01:47 |
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tacitglory
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Polska
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RE: Monarchy
Ok,
sorry
mfg.,
tacitglory
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| 26.05.2008 11:20 |
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Tarvoc
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Chiapas Navarre
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RE: Monarchy
@ Malone: Ich hab' mal 'ne Frage zur Monarchie-Reform. Und zwar steht da, dass sie durch die Wahl der repräsentativen Monarchie in der entsprechenden Issue ausgeschlossen wird. Ich seh' das ehrlich gesagt gar nicht ein. Eine repräsentative Monarchie lässt sich noch viel leichter in eine absolute Monarchie verwandeln als eine Demokratie oder sonst irgendein System. Gerade wenn man in der repräsentativen Monarchie-Aufgabe die dritte Wahlmöglichkeit gewählt hat. Bei der ersten Wahlmöglichkeit wird's natürlich schwierig, weil dann der Regent nicht der Monarch ist. Aber m.E. sollte die absolute-Monarchie-Reform nicht durch die Wahl der dritten Wahlmöglichkeit in der repräsentativen Monarchie-Issue ausgeschlossen werden. Es gibt noch etwas anderes zu bedenken: Es ist sehr unlogisch, dass die Monarchie-Reform durch die Wahl der dritten Option in der repräsentativen-Monarchie-Issue ausgeschlossen werden sollte, aber nicht durch die Wahl der zweiten Option.
Ich hoffe, ich hab' da nicht was falsch verstanden. Ich hatte in meinem Staat Navarre nämlich vor, die dritte Wahlmöglichkeit in der repräsentativen-Monarchie-Issue zu wählen, falls diese Issue kommt, bevor ich die Monarchie-Reform hinbekomme, will diese danach aber dennoch durchführen.
@ Malone: I've got a question about the monarchy reform. It says that it becomes impossible if you choose representative monarchy when you get the related issue. I don't know why that should be the case. A representative monarchy can be turned in an absolute one much easier than a democracy or any other system. Especially if you choose the third option in the representative-monarchy-issue. Okay, the choice for the first option makes it plausible that it excludes the monarchy reform because then another person and not the ruler would be king. But in my opinion, the monarchy reform should not be excluded by the choice of the third option in the representative-monarchy-issue. There is another thing to consider: It is rather unlogical that the choice of the third option in the representative-monarchy-issue excludes the monarchy reform, but the choice of the second option does not.
I hope I didn't misunderstand anything.
This post was last modified: 29.06.2008 15:23 by Tarvoc.
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| 29.06.2008 12:57 |
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Malone
Administrator
     
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Group: Administrator
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Joyland Malonatia Prosperia
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RE: Monarchy
Oh yes, you are completely right! Corrected!
Per aspera ad astra.
Please post questions always in the forum and do not message them to me!
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| 29.06.2008 13:20 |
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