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Liberale Staaten zu mir! ;-)
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Bulent Epikur
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Aphrodite EPHESUS Frenzy
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Liberale Staaten zu mir! ;-)
Hallo malone,
ich bin der Letzte, der aus diesem Forum eine Klagemauer machen will. Deshalb zur Relativierung: Im Grunde bin ich wie die Meisten hier eher sachlich und konstruktiv dabei, und versuche konstruktiv überall mitzuarbeiten. Macht halt Spass. So, wie es von euch positiv herausschallt, so soll es auch positiv zürückschallen. Also gute Arbeit und gute Kommunikation von eurer Seite. Glückwünsche und Respekt.
Jetzt zu meinem Punkt: Ich habe ein liberales Bündnis gegründet und habe alle Staaten, die das Wort liberal irgendwie in der Übersicht geführt haben, ohne Wenn und Aber und ohne weitere Überprüfung aufgenommen. Klar man will ja, hohe Bündnisstärke und da ist man nicht wählerisch, bis auf den liberalen Verweis in der Übersicht.
Jetzt habe ich zu meiner Überraschung festgestellt, das a l l e Staaten, das Wort liberal in irgendeinem Zusammenhang in der Beschreibung haben. Das Beste ist eine "konservative neoliberale Diktatur"!? Also mit " konservative liberale Lobbykratie" kann ich als "Liberaler" noch leben , aber konservative neoliberale Diktatur. Hä? 
Ich gebe zu, man kan das Wort liberal sehr weitläufig und grosszügig verwenden. Keine Frage! Aber hier ist schon fast das Gegenteil in einem Satz beschrieben, oder nehme ich die Sache zu genau?
Kannst mal sehen womit sich ein Admin alles beschäftigen muss? 
Sind da irgendwelche Korrekturmöglichkeiten vorhanden oder überhaupt erwünscht. Ich möchte ungern ein Staat aus dem liberalen Bündnis schmeissen, weil in seiner Beschreibung "Diktatur" steht! Hahaha! Ich komme in die schwerste Gewissenskonflikte. 
Achso, erkannt habe ich die Sache, weil wir inzwischen bei 23 Staaten angelangt sind. Bündnis "ALPS". Und ich meine, max. 25 waren möglich. Wenigstens bei den letzten beiden wollte ich etwas "wählerischer" sein. Siehe da, Niente! :hm:
Angesichts dieser Nacht voller Zeichen und Sterne wurde ich zum ersten Mal empfänglich für die zärtliche Gleichgültigkeit der Welt. (...by embracing the "gentle indifference of the world")
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| 14.01.2008 20:04 |
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Malone
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Joyland Malonatia
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RE: Liberale Staaten zu mir! ;-)
Hab ich doch schon mal was zu geschrieben, es gibt Punkte für wirtschaftsliberale Entscheidungen und auf einer anderen Skala Punkte für autoritäre Entscheidungen, was zum Teil auch bei Entscheidungen in Kraft tritt, die gar nichts mit Wirtschaft zu tun haben. Pinochet wäre ein realexistiert-habendes Beispiel für eine Wirtschaftsliberale Diktatur, und die heutige USA sehe ich nahe daran.
Per aspera ad astra.
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This post was last modified: 14.01.2008 21:03 by Malone.
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| 14.01.2008 21:03 |
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Bulent Epikur
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Aphrodite EPHESUS Frenzy
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RE: Liberale Staaten zu mir! ;-)
Wie, es können doch nicht alle Staaten der Welt liberal sein.
Ob wirtschaftlich oder politisch.
Angesichts dieser Nacht voller Zeichen und Sterne wurde ich zum ersten Mal empfänglich für die zärtliche Gleichgültigkeit der Welt. (...by embracing the "gentle indifference of the world")
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| 14.01.2008 21:14 |
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Malone
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Joyland Malonatia
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RE: Liberale Staaten zu mir! ;-)
Der Abstufungen sind ja einige: kommunistisch, sozialistisch, sozialliberal, neoliberal, liberal, libertär - und es ist schwierig, auf eines der Extreme zu kommen, vor allem ohne größere Reform. Hast Du vielleicht noch einen Beschreibungsvorschlag?
Per aspera ad astra.
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| 14.01.2008 21:31 |
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Bulent Epikur
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Aphrodite EPHESUS Frenzy
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Alle "gesellschaftlich liberalen" Staaten zu mir! ;-)
Ein Ausschnitt aus dem erstbesten Artikel vom googeln: http://www.bpb.de/publikationen/RUKM7V,0...4hrer.html
Sozialwissenschaftler/innen unterscheiden drei Gesellschaftsmodelle: "liberale Wohlfahrtsstaaten", wozu Großbritannien gehört,
"sozialdemokratische Wohlfahrtsstaaten", wofür insbesondere die skandinavischen Länder, allen voran Schweden, aber ansatzweise auch Frankreich stehen,
und "korporatistisch-konservative Wohlfahrtsstaaten" wie die Bundesrepublik Deutschland.
Aber bei uns führen "alle" Staaten das Wort liberal bei ihrer Beschreibung!?
Wenn "alle" Liberal sind, dann verliert das Wort die Bedeutung, sprich jedweden Unterscheidungsmerkmal. Einige Staaten, die das Gegenteil von wirtschaftlichliberal sind, können mMn nicht zugleich "irgendwieliberal" sein. 
Egal, ich kann auch ein anderes Synonym dafür finden. (z.B. näher definieren: "gesellschaftlich liberal) Ich habe das Wort liberal sogar mehr in seiner ursprünglichen, eher politischen bzw. gesellschaftlichen Bedeutung gemeint bzw. verstanden. (aufgeklärt, tolerant, ohne Zwang oder Repressionen...) Ich glaube, im gesellschaftlichen gibt es Bereiche, die man bei aller Gutmütigkeit nicht als liberal bezeichnen kann.
Nichts für Ungut. War wohl Missverständnis meinerseits!
Angesichts dieser Nacht voller Zeichen und Sterne wurde ich zum ersten Mal empfänglich für die zärtliche Gleichgültigkeit der Welt. (...by embracing the "gentle indifference of the world")
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| 14.01.2008 22:03 |
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Malone
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Joyland Malonatia
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RE: Liberale Staaten zu mir! ;-)
Naja, irgendwo muss ich eine Grenze ziehen, und das liberal bezieht sich in den Beschreibungen nunmal nur auf die Wirtschaft. Gesellschaftliche Liberalität drückt sich dann in progressiv und demokratisch aus. Ich kann ja auch schlecht schreiben "Malonatia ist eine liberale liberale Demokratie".
Per aspera ad astra.
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| 14.01.2008 22:09 |
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Bulent Epikur
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Aphrodite EPHESUS Frenzy
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Serie: Liberale Vordenker - #1 Friedrich August von Hayek
Der 1992 verstorbene liberale Ökonom, Sozialphilosoph und Wirtschaftsnobelpreisträger Friedrich August von Hayek polarisierte Zeit seines Lebens und darüber hinaus Gegner und Anhänger.
Hayek glaubte zu wissen, wo der Feind stand. "Den Sozialisten aller Parteien" hat er sein Hauptwerk "The Road to Serfdom" (Der Weg zur Knechtschaft) gewidmet, eine Kampfschrift gegen staatliche Einmischung in den Wettbewerb.
Hayek zeigte sich in seinem 1944 in den Vereinigten Staaten veröffentlichten Werk nicht nur ungnädig gegenüber jeder Form der sozialen Steuerung des Marktes.
Er machte außerdem keinen Unterschied zwischen Nationalisten, Faschisten und Kommunisten: Für ihn führten sie alle unweigerlich in die Diktatur.
Hayek war der Tradition des klassischen Liberalismus der angelsächsischen Philosophie der Aufklärung und deren Protagonisten David Hume und Adam Smith verpflichtet. Kaum ein anderer Denker des 20. Jahrhunderts hat mehr zur ideengeschichtlichen Erforschung und systematischen Weiterentwicklung dieser Tradition beigetragen.
Sozialismus, Demokratie und individuelle Freiheit waren für ihn unvereinbar
Dem sozialistischen Gesellschaftsmodell setzte Hayek seine Konzeption einer Gesellschaft freier Menschen entgegen.
Nicht das Handeln abstrakter Einheiten wie Staat, Gesellschaft oder Wirtschaft waren die Grundlage seines Gegenentwurfs, sondern der Einzelne als Akteur.
Von diesem Ausgangspunkt aus entwickelte er eine liberale Sozialphilosophie, die die Freiheit des Einzelnen als archimedischen Punkt begreift.
Fatale Dynamik staatlicher Eingriffe
Hayek wandte sich gegen jede Vermischung von Plan- und Wettbewerbswirtschaft. Für ihn zieht jeder kleine Eingriff des Staates in das Marktgeschehen zwangsläufig neue und stärkere Maßnahmen nach sich. Diese Spirale führe geradezu unvermeidlich nicht nur in eine Planwirtschaft, sondern direkt in die Diktatur. "Knechtschaft" heißt für Hayek, dass die Mitglieder einer Gesellschaft keinen individuellen wirtschaftlichen Entscheidungsspielraum mehr haben. Nachdrücklich warnt er vor den totalitären Tendenzen jeglicher Form von Wohlfahrtsstaat.
Hayek ging mit einer solchen Politik hart ins Gericht.
"Mehr als zehn Jahre habe ich mich intensiv damit befasst, den Sinn des Begriffs 'soziale Gerechtigkeit' herauszufinden. Der Versuch ist gescheitert." Was es heiße, "sozial" zu sein, wisse niemand, so Hayek.
"Wahr ist nur, dass eine soziale Marktwirtschaft keine Marktwirtschaft, ein sozialer Rechtsstaat kein Rechtsstaat, ein soziales Gewissen kein Gewissen, soziale Gerechtigkeit keine Gerechtigkeit - und ich fürchte auch, soziale Demokratie keine Demokratie ist."
aus...http://www.wienerzeitung.at/linkmap/personen/hayek.htm
Siehe auch sein Hauptwerk "The Constitution of Liberty" oder "Die Verfassung der Freiheit"
The Constitution of Liberty is one of the most important books by Austrian economist and Nobel Prize recipient Friedrich A. Hayek. The book was first published in 1960 and it is an interpretation of civilization as being made possible by the fundamental principles of liberty, which the author present as prerequisites for wealth and growth, rather than the other way around.
F. A. von Hayek hat drei Versuche unternommen, die Grundsätze einer liberalen Gesellschaftsordnung zu formulieren. Die Ergebnisse des ersten Versuches finden sich in seinem wohl berühmtesten Buch „The Road to Serfdom“ (1944). Hier behandelt er zwar Probleme, die für die Schaffung und Erhaltung einer Gesellschaft freier Menschen zentral sind, aber das Buch enthält kein systematisch ausgearbeitetes Konzept der Freiheit. Ein solches findet sich erstmals in Hayeks zweitem großen Werk „The Constitution of Liberty“ (1960), welches aber immer noch wichtige Fragen unbeantwortet ließ.
In Constitution of Liberty [deutsch: Die Verfassung der Freiheit (1971)] wird individuelle oder persönliche Freiheit definiert als „Zustand, in dem der Mensch nicht dem willkürlichen Zwang durch den Willen eines anderen oder anderer unterworfen ist“
Hayek, 1971
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| 20.01.2008 22:14 |
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Malone
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Joyland Malonatia
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RE: Liberale Staaten zu mir! ;-)
Ich bin überzeugt, dass er es gut meinte...
Per aspera ad astra.
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| 20.01.2008 22:29 |
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Don Quixote
Unregistered
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RE: Liberale Staaten zu mir! ;-)
Ich bin überzeugt, dass er es gut meinte...

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| 13.03.2008 12:45 |
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Bulent Epikur
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Aphrodite EPHESUS Frenzy
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RE: Liberale Staaten zu mir! ;-)
Ich bin überzeugt, dass er es gut meinte...
Ts, ts, ts!
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| 14.03.2008 00:24 |
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