Poll: Accept the Kosovo as independent state?
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Kosovo
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Malone
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Joyland
Malonatia
Post: #21
RE: Kosovo

Ja und für Bayern auch!!! Pfeif


Per aspera ad astra.

Please post questions always in the forum and do not message them to me!
02.03.2008 01:10
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KURE
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Laconia
Post: #22
RE: Kosovo

ich werde den kosovo niemals als unabhängigen staat anerkennen Vangry
kosovo ist aufgrund der geschichte sehr bedeutend für serbien

kosovo gehört serbien!!!!

was denken sich die amys usw dabei, einfach ohne zustimmung des staates, die staatsgrenzen zu verändern???
das ist gegen ihre eigene gesetze... Vangry
und wenn jetzt jede kleine provinz mit einer mehrheit einer volksgruppe unabhängig werden will / darf.. dann wird es bald unzählige mini staaten geben

Kosovo is Serbia!!!!

VangryVangryVangryVangryMotzMotzMotz

04.03.2008 00:49
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chikairi
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quadien
Post: #23
RE: Kosovo

KURE Wrote:
ich werde den kosovo niemals als unabhängigen staat anerkennen Vangry
kosovo ist aufgrund der geschichte sehr bedeutend für serbien

kosovo gehört serbien!!!!

was denken sich die amys usw dabei, einfach ohne zustimmung des staates, die staatsgrenzen zu verändern???
das ist gegen ihre eigene gesetze... Vangry
und wenn jetzt jede kleine provinz mit einer mehrheit einer volksgruppe unabhängig werden will / darf.. dann wird es bald unzählige mini staaten geben

Kosovo is Serbia!!!!

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ganz ruhig Cool

laß doch den albanern ihren kosovo, solange der norden auch unabhängig werden kann, oder teile bosniens...jeder sollte gleich behandelt werden

This post was last modified: 17.03.2008 16:15 by chikairi.

05.03.2008 14:14
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zec1
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Post: #24
RE: Kosovo

Es lebe die Freie Nation Ottakring!
Tod den Faschistischen Schwabo-Besatzern!
Internationale Anerkennung jetzt sofort!

äh... wo war ich?

ach ja... der bruch sämtlicher internationaler verträge in europa (was die integrität der staaten und ihres territoriums angeht)... wurde schon 1989-1992 begangen (sovietunion, czechoslowakei, jugoslawien). im falle kosovos geschah dies spätestens mit der militärischen besetzung und der verwandlung der provinz in eine eu-kolonie. da es auf dem europäischen festland inzwischen üblich ist, nationalistische rebellen in unfreundlichen ländern zu unterstützen, sie mit waffen und geld zu versorgen, zu ihren günsten medienkriege, luftbombardements, wirtschaftssanktionen und schliesslich auch bodeninvasionen durchzuführen, sowie dabei auf internationales recht draufzupfeiffen, sehe ich auch keinen grund warum die anerkennung des kosovos durch die kolonialmächte nicht stattfinden sollte. vor allem durch deutschland die ja bekanntlich enorme geldmengen in die militärische aufrüstung der neuen ex-jugoslawischen bananenrepubliken investiert hat (in der form von kriegskrediten, ausbildern, usw), sowie militärisch und diplomatisch bei ihrer entstehung direkt mitgeholfen hat. der eu kann mann nur viel glück wünschen mit korsika, baskenland, den vorstädten von paris, berlin, usw. ... und sie kann nur hoffen dass sie nicht bald an feinde gerät die mächtig genug sind um ihre heimischen rechtsextremisten und unabhängigkeitsbewegungen genauso effektiv zu unterstützen.

im übrigen bleibt kosovo eine nichtunabhängige eu-kolonie auch nach der internationalen anerkennung. dabei wird den bewohnern des kosovos der übliche rechtsschutz den andere eu-bürger geniessen ganz einfach verwehrt. soviel zur sog. unabhängigkeit des kosovos.

dazu kommt die zunehmend einheitliche ethnische struktur des kosovos. seitdem die EU und die NATO dort die verwaltung übernommen haben, ist die anzahl und der anteil der nicht-albanischen bevölkerung drastisch gesunken. unabhängigen hilfsorganisationen zufolge gibts dort bald keine nicht-albanische bevölkerung mehr wenns in diesem tempo weitergeht. mit ausnahme der von serben kontrollierten gebiete, wo aber fast keine albaner mehr wohnen. die "ethnische diversität" sinkt weiter trotz den wunderschönen lippenbekenntnissen des KFOR, sie würden leben und eigentum angeblich schützen. die anzahl der morde pro tag ist am anfang der KFOR-herrschaft enorm gestiegen, ist inzwischen aber deutlich zurückgegangen - bis zu der anerkennung.

seit der anerkennung des kosovos durch die kolonialmächte ist die ethnisch motivierte gewalt drastisch gestiegen. dies war auch vorhersehbar und wurde von sämtlichen erstzunehmenden analytikern schon im vorfeld prognostiziert.

durch die anerkennung wurde eine pro-eu regierung in serbien zu fall gebracht, die vermutlich durch eine noch nationalistischere und noch neoliberalere ersetzt wird. allerdings könnte die neue regierung nicht bereit sein, fast sämtliche wünsche der eu zu erfüllen, ohne auch nur irgendetwas dafür zu bekommen - sowie die bisherige eben getan hat. die wahlen stehen bald an.

dazu kam es zu auseinandersetzungen zwischen der bevölkerung der serbisch kontrollierten gebiete und des KFOR - der mittelfristig vorhat die serben zu entwaffnen und sie dann einem bewaffneten und extrem-nationalistschen albanischen staat zu überlassen, der kürzlich durch krieg und ethnische säuberungen entstanden ist - und in dem sie als staatsfeinde #1 gelten. die situation gleichte einem bewaffneten aufstand, der inzwischen nur teilweise mit panzern niedergeschlagen werden konnte. somit hat sich auch die eu etabliert - als ein bündnis das die demokratie gerne aus den röhren ihrer panzer bringt. siehe tchad-einsatz.

dazu wurde die großartige unterstützung der eu angekündigt - 2000 beamte (meistens leicht oder gar nicht bewaffnet) um die sicherheit und die demokratie im kosovo zu sichern. diese ankündigung wurde von der bevölkerung als witz aufgenommen. und das zurecht.


gibts vielleicht nen ausweg aus der krise?

ja - demokratie und achtung der menschenrechte. sowohl im kosovo als auch in serbien als auch in der eu. leider ist nichts davon der fall.

des weiteren ein ende der aggressiven kolonialpolitik deutschlands, österreichs und der usa in südosteuropa. rückzug ber besatzungstruppen oder sofortige aufnahme beider länder in die eu. beide streben den eu-beitritt an und sind nicht weniger korrupt with etwa bulgarien und rumänien - die bereits aufgenommen wurden. aber das würde die eu einer guten quelle illegalisierter und daher billiger arbeitskräfte rauben, die von den ruinen ihrer häuser massenweise auswandern. ich meine die sind ja schon da. aber als eu-bürger hätten sie rechte. und scheint das oberste gebot der eu zu sein, genau dies zu verhindern. daher ist weder eine baldige aufnahme in die eu, noch ein ende der aggressiven kolonialpolitik in sicht. im übrigen hatten gerade die eu-länder mit hohem türkischen/kurdischen bevölkerungsanteil letzterzeit die größten propaganda-kampagnen gegen einen eu-beitritt der türkei.

24.03.2008 16:39
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chikairi
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quadien
Post: #25
RE: Kosovo

zec1 Wrote:
Es lebe die Freie Nation Ottakring!
Tod den Faschistischen Schwabo-Besatzern!
Internationale Anerkennung jetzt sofort!

äh... wo war ich?

ach ja... der bruch sämtlicher internationaler verträge in europa (was die integrität der staaten und ihres territoriums angeht)... wurde schon 1989-1992 begangen (sovietunion, czechoslowakei, jugoslawien). im falle kosovos geschah dies spätestens mit der militärischen besetzung und der verwandlung der provinz in eine eu-kolonie. da es auf dem europäischen festland inzwischen üblich ist, nationalistische rebellen in unfreundlichen ländern zu unterstützen, sie mit waffen und geld zu versorgen, zu ihren günsten medienkriege, luftbombardements, wirtschaftssanktionen und schliesslich auch bodeninvasionen durchzuführen, sowie dabei auf internationales recht draufzupfeiffen, sehe ich auch keinen grund warum die anerkennung des kosovos durch die kolonialmächte nicht stattfinden sollte. vor allem durch deutschland die ja bekanntlich enorme geldmengen in die militärische aufrüstung der neuen ex-jugoslawischen bananenrepubliken investiert hat (in der form von kriegskrediten, ausbildern, usw), sowie militärisch und diplomatisch bei ihrer entstehung direkt mitgeholfen hat. der eu kann mann nur viel glück wünschen mit korsika, baskenland, den vorstädten von paris, berlin, usw. ... und sie kann nur hoffen dass sie nicht bald an feinde gerät die mächtig genug sind um ihre heimischen rechtsextremisten und unabhängigkeitsbewegungen genauso effektiv zu unterstützen.

im übrigen bleibt kosovo eine nichtunabhängige eu-kolonie auch nach der internationalen anerkennung. dabei wird den bewohnern des kosovos der übliche rechtsschutz den andere eu-bürger geniessen ganz einfach verwehrt. soviel zur sog. unabhängigkeit des kosovos.

dazu kommt die zunehmend einheitliche ethnische struktur des kosovos. seitdem die EU und die NATO dort die verwaltung übernommen haben, ist die anzahl und der anteil der nicht-albanischen bevölkerung drastisch gesunken. unabhängigen hilfsorganisationen zufolge gibts dort bald keine nicht-albanische bevölkerung mehr wenns in diesem tempo weitergeht. mit ausnahme der von serben kontrollierten gebiete, wo aber fast keine albaner mehr wohnen. die "ethnische diversität" sinkt weiter trotz den wunderschönen lippenbekenntnissen des KFOR, sie würden leben und eigentum angeblich schützen. die anzahl der morde pro tag ist am anfang der KFOR-herrschaft enorm gestiegen, ist inzwischen aber deutlich zurückgegangen - bis zu der anerkennung.

seit der anerkennung des kosovos durch die kolonialmächte ist die ethnisch motivierte gewalt drastisch gestiegen. dies war auch vorhersehbar und wurde von sämtlichen erstzunehmenden analytikern schon im vorfeld prognostiziert.

durch die anerkennung wurde eine pro-eu regierung in serbien zu fall gebracht, die vermutlich durch eine noch nationalistischere und noch neoliberalere ersetzt wird. allerdings könnte die neue regierung nicht bereit sein, fast sämtliche wünsche der eu zu erfüllen, ohne auch nur irgendetwas dafür zu bekommen - sowie die bisherige eben getan hat. die wahlen stehen bald an.

dazu kam es zu auseinandersetzungen zwischen der bevölkerung der serbisch kontrollierten gebiete und des KFOR - der mittelfristig vorhat die serben zu entwaffnen und sie dann einem bewaffneten und extrem-nationalistschen albanischen staat zu überlassen, der kürzlich durch krieg und ethnische säuberungen entstanden ist - und in dem sie als staatsfeinde #1 gelten. die situation gleichte einem bewaffneten aufstand, der inzwischen nur teilweise mit panzern niedergeschlagen werden konnte. somit hat sich auch die eu etabliert - als ein bündnis das die demokratie gerne aus den röhren ihrer panzer bringt. siehe tchad-einsatz.

dazu wurde die großartige unterstützung der eu angekündigt - 2000 beamte (meistens leicht oder gar nicht bewaffnet) um die sicherheit und die demokratie im kosovo zu sichern. diese ankündigung wurde von der bevölkerung als witz aufgenommen. und das zurecht.


gibts vielleicht nen ausweg aus der krise?

ja - demokratie und achtung der menschenrechte. sowohl im kosovo als auch in serbien als auch in der eu. leider ist nichts davon der fall.

des weiteren ein ende der aggressiven kolonialpolitik deutschlands, österreichs und der usa in südosteuropa. rückzug ber besatzungstruppen oder sofortige aufnahme beider länder in die eu. beide streben den eu-beitritt an und sind nicht weniger korrupt with etwa bulgarien und rumänien - die bereits aufgenommen wurden. aber das würde die eu einer guten quelle illegalisierter und daher billiger arbeitskräfte rauben, die von den ruinen ihrer häuser massenweise auswandern. ich meine die sind ja schon da. aber als eu-bürger hätten sie rechte. und scheint das oberste gebot der eu zu sein, genau dies zu verhindern. daher ist weder eine baldige aufnahme in die eu, noch ein ende der aggressiven kolonialpolitik in sicht. im übrigen hatten gerade die eu-länder mit hohem türkischen/kurdischen bevölkerungsanteil letzterzeit die größten propaganda-kampagnen gegen einen eu-beitritt der türkei.


mia san mia in ottakring, da gibts keine unabhängigkeit Tongue

aber stimmt schon was du sagst. derzeit ist es sehr einseitig und wenn die eu nicht aufpasst und den serben nicht ihre unabhängigkeit oder den anschluß an serbien gestatten wird es dort noch lange zeit krachen...

This post was last modified: 24.03.2008 18:42 by chikairi.

24.03.2008 18:42
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Bertrams
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Post: #26
RE: Kosovo

Man muss das Problem Kosovo aber schon von mehreren Seiten aus betrachten. Es ist einfach, die EU und die USA zu hassen, es bringt immer einfache Lösungen. Dann wird Milosevic zum Nationalhelden, zum sanften Mertyrer, der in Srebrenica, Kosovo und in den Vergewaltigungslagern in Bosnien nur die gutenserbischen Rechte verteidigt hat.

Nein, Freunde. So sehr große Teile der hier verwandten Argumentation stimmig sind, so sehr muss man aber auch Ursachen sehen. Die Serven träumen von einem Großreich, dasa nach dem Amselfeld verloren ging, also vor mehr als siebenhundert Jahren. Das kann heute nicht mehr richtig sein. Kosovo ist serbisch, aber die Minderheiten brauchen ebenso Schutz, wie die Minderheiten in Schleswig, Friesland, dem Gebiet der Sorben, oder anderen Ländern, die ihren Minderheiten Autonomie und Selbstverwaltung einräumen.


Das Radio, das Brücken baut und an dem ich beteiligt bin - www.ohrfunk.de
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Humanophage
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Post: #27
RE: Kosovo

Leider, ist mein Deutsch ziemlich schlecht, und ich konnte nur einige Saetze in den letzen Posten verstehen, deshalb gibt es eine Chance, dass ich etwa Ideen hier wiederholen soll.

What bothers me about Kosovo is not that a territory is granted independence because it is inhabited by an ethnic minority, but rather the nature of this particular ethnic minority and the former owners of the territory. Kosovo clearly is, geographically and culturally, not a part of the world which European powers should view from a somewhat detached point of view as they currently do. Major EU members seem to stab the European identity in the back by basing their priorities on certain rather shallow political viewpoints and immediate economic profits, as opposed to cultural and ethnic common identity, which they're supposed to cherish.

Albanians, after all, have much closer political and cultural ties with Turkey and the Middle East than they do with Europe. And Western Asians are a synonym for trouble in Europe. Turkish is one of the unofficial languages in Kosovo, and until the NATO intervention Albanians were mostly sponsored by drug lords and Muslim extremists. They still are, even to a larger extent: independent Kosovo is one of the prime channels for Asian drugs. Even Albanian immigrants to Northern Europe engage in such illegal activities as human trafficking (a thing other European criminals seem to shun), which I'd say identifies them as a mere extension of Asia into Europe.

An extremely aggressive, anti-European extention at that. I'm an atheist, but I think any atheist of European origin would find utterly disturbing and even somewhat prophetic the way victorious Kosovo Albanians annihilate centuries-old Christian churches, knock crosses off them, desecrate Christian graves, and cut off the heads of the remaining Christian clerics.

And it is this ethnicity that is hardly discernible in ethnic character, behaviour, religion, political ties, culture, and tradition from common Turks or Arabs that major EU countries choose to protect against a troubled, but more or less normal European nation. Not only can these Western European countries do nothing about their own rioting Muslim immigrants, but they intervene to prevent other nations from trying to solve this problem on their own territory. This conflict is perhaps not of extremely epic proportions, but it demonstrates the depressingly anti-European attitude of major EU states. They don't care for Europeans.

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25.03.2008 07:59
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chikairi
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quadien
Post: #28
RE: Kosovo

Humanophage Wrote:
Leider, ist mein Deutsch ziemlich schlecht, und ich konnte nur einige Saetze in den letzen Posten verstehen, deshalb gibt es eine Chance, dass ich etwa Ideen hier wiederholen soll.

What bothers me about Kosovo is not that a territory is granted independence because it is inhabited by an ethnic minority, but rather the nature of this particular ethnic minority and the former owners of the territory. Kosovo clearly is, geographically and culturally, not a part of the world which European powers should view from a somewhat detached point of view as they currently do. Major EU members seem to stab the European identity in the back by basing their priorities on certain rather shallow political viewpoints and immediate economic profits, as opposed to cultural and ethnic common identity, which they're supposed to cherish.

Albanians, after all, have much closer political and cultural ties with Turkey and the Middle East than they do with Europe. And Western Asians are a synonym for trouble in Europe. Turkish is one of the unofficial languages in Kosovo, and until the NATO intervention Albanians were mostly sponsored by drug lords and Muslim extremists. They still are, even to a larger extent: independent Kosovo is one of the prime channels for Asian drugs. Even Albanian immigrants to Northern Europe engage in such illegal activities as human trafficking (a thing other European criminals seem to shun), which I'd say identifies them as a mere extension of Asia into Europe.

An extremely aggressive, anti-European extention at that. I'm an atheist, but I think any atheist of European origin would find utterly disturbing and even somewhat prophetic the way victorious Kosovo Albanians annihilate centuries-old Christian churches, knock crosses off them, desecrate Christian graves, and cut off the heads of the remaining Christian clerics.

And it is this ethnicity that is hardly discernible in ethnic character, behaviour, religion, political ties, culture, and tradition from common Turks or Arabs that major EU countries choose to protect against a troubled, but more or less normal European nation. Not only can these Western European countries do nothing about their own rioting Muslim immigrants, but they intervene to prevent other nations from trying to solve this problem on their own territory. This conflict is perhaps not of extremely epic proportions, but it demonstrates the depressingly anti-European attitude of major EU states. They don't care for Europeans.


turkish isnt an unofficial language....its german Wink

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Post: #29
RE: Kosovo

Bertrams Wrote:
Man muss das Problem Kosovo aber schon von mehreren Seiten aus betrachten.
...
Es ist einfach, die EU und die USA zu hassen, es bringt immer einfache Lösungen.
...
Dann wird Milosevic zum Nationalhelden, zum sanften Mertyrer
...
der in Srebrenica, Kosovo und in den Vergewaltigungslagern in Bosnien nur die gutenserbischen Rechte verteidigt hat.
...
Die Serven träumen von einem Großreich, dasa nach dem Amselfeld verloren ging
...
Kosovo ist serbisch
...
die Minderheiten brauchen ebenso Schutz


ja von mehreren seiten aus betrachten ist ne gute idee.

ja es ist einfach zu hassen. aber wer hat hier schon von einem hass gegen die eu oder die usa gesprochen? die betreiben halt ihre kolonialpolitik so wie es großmächte eben tun. da geraten ab und zu ein paar dutzend millionchen leute unter die räder. ist ja nichts neues.


milosevic zum nationalhelden... Lachweg
mann so ein schwachsinn hab ich schon lange nimmer gehört.
die nationalisten haben ihn als verräter beschimpft, die bürgerrechtler als nationalisten, die westmächte als kommunisten und die serbischen arbeiter als skrupellosen kapitalisten. der mann fing an mit offener unterstützung des US-botschafters und mit versprechen zur bekämpfung der korruption und zur bewahrung des vereinten jugoslawiens... dann musste er aber mehrmals die vermutlich schwersten wahlbetrüge europas durchführen um überhaupt eine koalition zusammenzuflicken die ihn noch eine zeitlang an der macht hielt. da er die votums mit immer gröserer mehrheit verlor, erklärten seine wahlstimmenzähler immer grösere teile der albanischen bevölkerung im kosovo für milosevic-wähler (die mehrzahl der albaner boykottierte übrigens sämtliche wahlen die unter milosevic stattfanden). so gewann er angeblich 30% der potentiellen albanischen wähler im kosovo 1992. das nicht genug - 1997 waren es bereits um die 95% (90% bis 104%, je nach gemeinde). er war vermutlich die meistgehasste person in serbien ende der neunziger. "nationalheld"... Hahaha
natürlich gibts dazu die kleine clique die unter ihm reichgeworden ist und jetzt arbeitslose (davon gibts jetzt ne ganze menge) bezahlt damit sie für seine freilassung fähnchen schwenken. dazu kommen natürlich teile der diaspora, deren wissensstand über die verhältnisse in serbien hauptsächlich durch die medienberichterstattung gebildet wurde.
nationalheld? Lachweg



"Srebrenica, Kosovo und in den Vergewaltigungslagern in Bosnien "

also punkt für punkt...

- srebrenica. es war mal ein ethnisch gemischte stadt. also eine ganz normale stadt in bosnien. etwa hälfte muslime, hälfte serben mit einer großen menge sonstiger... dann 1995 - die serbische armee in bosnien eroberte die inzwischen fast ausschliesslich von muslimen bewohnte stadt und tötete sämtliche männer im kampffähigen alter. die restbevölkerung wurde gröstenteils vertrieben. so weit alles klar. aber ist es so einfach gewesen? ich meine ja es war ein verbrechen. aber die art wie es präsentirt wird stinkt bis zum himmel.
das jahr 1995 war nach dem bruch zwischen milosevic und der serbischen führung in bosnien. zu dieser zeit hatte serbien die von der UNO verlangten sanktionen gegen die serbischen republiken in kroatien und bosnien bereits umgesetzt. milosevic galt in bosnien als volksverräter. natürlich gab es noch schmuggel über die grenzen. sowie an sämtlichen anderen grenzen serbiens, welches damals auch unter UNO-sanktionen stand und nur durch den schmuggel an benzin und andere lebenswichtige dinge kam.
der angriff auf srebrenica geschah als reaktion auf die große kroatische (und die kleinere muslimische) offensive und die massenverbrechen während dieser offensive in 1995. die kroatische offensive wurde mit auf kredit verkauften amerikanischen (und auch deutschen und anderen) waffen durchgeführt und eroberte die gesamte serbische republik in kroatien, sowie enorme teile bosniens (bis die armee kroatiens von den amis und den deutschen zurückgepfiffen wurde). zu dieser zeit war übrigens ganz ex-jugoslawien unter einem von der NATO überwachten UN-waffenembargo. dazu gab es direkte luftunterstützung von der US airforce, welche die kampfstellungen aber auch städte und spitäler der serbischen republiken in bosnien und kroatien bombardierte, um der kroatischen (und stellenweise auch der muslimischen) armee möglichst schnellen vormarsch zu ermöglichen. dazu war die kroatische armee im vorteil weil sie durch die "entmilitarisierten" zonen (sprich - gebiete die die serbische republik an die UNO-schutztruppe als zeichen guten willens 1991 abgetreten hatte, damit die UN soldaten dort als puffer dienen - gegen ein versprechen dass keine kroatischen kampftruppen durchgelassen werden) ohne jeglichen wiederstand durchmarschierte und so die serbischen minenfelder und verteidigungsstellungen ohne kampf umgehen konnte. in den zwei monaten der offensive kamen zirka 250000-300000 flüchtlinge (je nach zählung) über die grenze nach serbien. bald kamen noch einige tausende dazu. weitere zirka 200000 gröstenteils serbische flüchtlinge wurden aus kroatien und teilen bosniens in andere teile bosniens verschlagen. genaue zahlen gibt es leider nicht. des weiteren sind viele menschen, inkl. einer flüchtlingskolonne mit etwa 10000 teilnehmern einfach verschwunden. eine weitere flüchtlingskolonne wurde in slavonien von kroatischer artillerie beschossen und etwa 500 menschen starben nur in dem einen bombardement. viele derjenigen die zurückblieben wurden ermordet oder verhaftet. die meisten dörfer stehen in diesen gebieten noch heutzutage menschenleer oder von ein paar pensionisten bewohnt. massengräber von damals werden immer noch ab und zu gefunden.
da die sogenannten UN-truppen sich als kriegspartei profiliert hatten und täglich neue luft- und artillerieangriffe gegen die serbische republik durchführten, sah die serbische führung in bosnien auch keinen grund mehr warum sie UN-schutzzonen wie srebrenica verschonen sollte.
srebrenica war übrigens seit 1992 belagert. zuerst formierte sich eine rechtsextreme muslimische miliz in der stadt und fing an leute der anderen nationalitäten zu terrorisieren. es gab zuerst verinzelt morde, allerdings noch ohne zeugen. die polizei schaute teilweise zu, trat teilweise der miliz bei. die neue muslimische regierung in sarajevo ließ ohnehin serben aus öffentlichen ämtern kündigen, sodaß fast nur muslimische polizisten im dienst blieben. darauf griffen serbische bewohner der umliegenden dörfer zu den waffen und formierten eigene milizen. somit fing der krieg im gebiet von srebenica an. dann kamen noch schnell die freiwilligen aus serbien dazu. die kleinstadt srebrenica wurde von serbischen truppenverbänden bald eingekreist, worauf die UNO diese stadt zur schutzzone erklärte. die US-armee belieferte sie die nächsten 3 jahre lang mit munition und modernen infanterie-waffen per hubschrauber, während der serbischen armee der einmarsch verwehrt wurde und die serben sämtliche hilfskonvois die auf dem landweg kamen mühsam aber meist erfolglos nach munition durchsuchten, was die nahrungsversorgung der stadt erheblich erschwerte. dank der "air supply" und frischen waffen konnten die muslimischen truppen aus srebrenica mehrmals offensiven durchführen und grösere serbische truppenverbände an sich binden. allerdings konnten sie mangels schwerer artillerie und fast ohne panzer eben keine bedeutenden durchbrüche erzielen.
also... 1995. sämtliche versprechungen der UN waren futsch, genauso wie sämtliche friedensverhandlungen. die truppen aus dem srebenica-gebiet wurden dringend benötigt um löcher in der front zu stopfen, aber srebrenica war bewaffnet und ein ende der belagerung hätte nur in einer muslimischen offensive geendet. massenverbrechen waren nur dann medial schlecht wenn sie von den serben begangen wurden. die muslimischen enklaven srebrenica und zhepa wurden als feindliches gebiet angesehen und beseitigt. die niederländer hatten kein direktes imperialistisches interesse an der sache, also hielten sie sich klugerweise raus und sparten sich die truppenverluste. dann wurden sie von den anderen NATO-ländern als schlechte verbündete beschimpft. das benachbarte gorazde konnte sich wegen der starken amerikanischen luftunterstützung halten.
die serbische armee hat nach eigener angabe mit den kampffähigen männern in srebrenica "genauso verfahren wie die muslimische armee es zu dieser zeit tut in den gebieten die sie einnimmt". interessanterweise wurde von allen verbrechen in dieser zeit (es gab auch schwerste kämpfe zwischen der kroatischen und der muslimischen armee in der herzegovnia. dabei wurden zwei muslimische kleinstädte ähnlicher größe wie srebrenica entvölkert) - wurde nur srebrenica medial hochgehoben als Der Beweis ™ dass die serben böse sind. des weiteren wurde das schicksal der enklave zhepa kaum bis gar nicht medial erwähnt. gabs dort etwa keine toten? oder war es deswegen weil zhepa nicht so ein wichtiger militärischer stützpunkt für US-verbündete war, sondern nur ein haufen muslimische flüchtlinge mit leichten waffen beherbergte?
im übrigen hatte die serbische armee bei der eroberung von srebrenica ziemlich starke verluste, war dem bündnis aus kroatischer armee, NATO luftwaffe und muslimischer armee zahlenmäßig unterlegen und konnte sich es (der eigenen meinung nach) nicht leisten, etwa 8000 kampffähige männer (inkl. minderjährige) nach sarajevo ziehen zu lassen, wo sie die muslimische armee allesamt sofort rekrutiert hätte und mit neuester amerikanischer technik ausgerüstet hätte. die wären in 1-2 wochen wieder an der front gewesen. natürlich hätte mann die männer gefangennehmen können oder sich sonstwas einfallen lassen können. die versorgungsschwierigkeiten könnten da ein thema gewesen sein. die US airforce bombardierte zu diesem zeitpunkt fleißig die versorgungswege und machte keinen unterschied zwischen bussen mit zivilisten, nahrmitteltransporten, krankenwägen oder panzern. an die theorie mit versorgungsschwierigkeiten glaube ich aber nicht. srebrenica war in sämtlichen friedensverhandlungen als teil des muslimischen staates vorgesehen worden - und zwar mitsamt umgebung. viele der serbischen kämpfer kamen aber aus srebrenica und umgebung. wenn sie es nicht erobert hätten, wären auch ihre häuser in der muslimischen republik gelandet. das ist aber nur ein teil der wahrheit. das massenmord in srebrenica wurde als gezielte rache für andere massenmorde begangen, die zu dieser zeit höchstens ein paar hundert kilometer weiter geschahen. und es wurde auf anordnung des serbischen generalstabs begangen.
im übrigen verkündete der verteidigungsminister kroatiens kurz davor "die vernichtung der serben". dies war nachdem die UNO die serben zum rückzug der schweren waffen aus sarajevo zwangen und danach tatenlos zuschauten als die muslimische infanterie mit amerikanischer luftunterstützung die serbisch-kontrollierte hälfte von sarajevo eroberte. die gegend rund um srebrenica war zu dieser zeit mit neuen flüchtlingen aus sarajevo und anderen gebieten überfüllt, die dringenden wohnungsbedarf hatten. die wurden nach der "befreiung" von srebrenica dort auch angesiedelt. trotzdem bleibt ein mord eben ein mord. viele morde auf einmal nennt mann krieg. genau das ist dort geschehen. und zwar nach den selben regeln des krieges die in bosnien zu dieser zeit schon üblich waren.


- kosovo - milosevic benutzte kosovo für seine wahlkampagnen in den 80ern. damals war die politische opposition übrigens noch verboten. es gab serbische flüchtlinge aus dem kosovo die wegen ethnisch-motivierter angriffe nach belgrad flüchteten und mehrmals zelte vor dem bundesparlament aufschlugen (zu dutzend oder zwei dutzenden auf einmal. die grösste gruppe waren gerade mal ein hundert oder so). milosevic, damals noch KP-funktionär versprach die serben dort zu beschützen damit sowas nicht mehr geschieht. dann kam er an die macht, feuerte die albaner von den guten jobs und gab die jobs an seine günstlinge aus serbien. die lage spitzte sich weiter zu, es gab albanische unruhen und serbische panzer auf den strassen... und das thema kosovo verschwand rapide aus seinen wahlkampagnen.


- die vergewaltigungslagern von bosnien sind eine besonders leckere geschichte. zu der zeit als sie gedruckt wurden waren viele frauen (und auch männer) in bosnien bereit gewesen schon für eine ordentliche mahlzeit jemanden zu ficken. ich sage nicht dass es diese lager nicht gab. nur gab es vergewaltigungen genauso auserhalb solcher lager. und überhaupt war das ganze land ein vergewaltigungsgebiet. bei reallöhnen von etwa 10 deutscher mark und preisen von etwa 2 deutscher mark pro kilo kartoffeln... was stellst du dir vor wie viele leute in der reihe gestanden sind um von irgendwelchen kriegsprofiteuren für ein kleingeld flachgelegt zu werden, damit sie was zu essen haben, medikamente kaufen können oder damit sie dem arzt das nötige schwarzgeld geben können (um "fehler" bei der diagnose zu vermeiden)? die UN-truppen aus reichen ländern nutzten diese situation übrigens sehr gerne aus. ihnen schien zwangsprostitution nichts auszumachen. jetzt nochmal zurück zu den vergewaltigungslagern...
der legende zufolge: die erste journalistin die die vergewaltigungslagerstory brachte hat sarajevo nur verlassen um vom flughafen und zurück zu gelangen. sowie es die meisten kriegskorrespondenten auch taten. die geschichten über journalisten die irgendwo nach der wahrheit fahnden kannst du dir abschminken. solche wurden gleich des landes verwiesen wenn sie sich einem verbrechensgebiet überhaupt genähert haben. ein paar haben so storys entdeckt die sehr aufschlußreich waren, die sich aber medial nicht so gut verkaufen liessen. ausserdem sahen die allermeisten journalisten keinen grund ihr leben zu riskieren wenn sie genauso gut was erfinden konnten. des weiteren gab es fast keine ausländischen journalisten die nicht entweder als spione oder propagandasprechröhre irgendeiner kriegspartei tätig waren. so lief die kriegsberichterstattung aus bosnien. das was sie heutzutage in irgendwelchen filmen zeigen über journalisten vor ort die sich für die wahrheit interessieren - das kommt eher nur in filmen vor.
also der legende nach... diese frau die sarajevo nicht verlies, entdeckte ein vergewaltigungslager am anderen ende bosniens in einem dorf das sich unverdienterweise eine kleinstadt nannte. und zwar auf dem fussballstadium. blöderweise hatte das dorf gar kein fussbalstadium. es hatte einen fussballklub und dieses fussballklub stand auch im telefonbuch. das mannschaft trainierte aber auf einem stadium in der nahe gelegenen stadt. diese irrelevanten details beiseite... die story verkaufte sich sehr gut in den alten kolonialmächten, wo die feministische revolution grade voll im gange war. es revolutionierte die kriegsmarketingindustrie und lies die auflage so mancher tageszeitung steigen... danach waren selbstverständlich viele andere journalisten nach solchen storys hinterher...
ich war damals in serbien. plötzlich wurden die medien voll von geschichten über kroatische und muslimische vergewaltigungslager. falls ich mich richtig erinnere, wurden dort laut fernsehen zehntausende oder gar hunderttausende unschuldiger serbischer jungfrauen vor den augen ihrer kleinen kinder von menschenähnlichen ustascha- und mujahedeen-monstern gefoltert, vergewaltigt, als baby-fabriken benutzt und am ende qualvoll ermordet. oder vielleicht hab ichs in der erinnerung doch ein kleines bisschen übertrieben... Lachweg nee... ich glaub so in etwa haben sie es doch dargestellt.

interessantes detail: eine entfernte cousine von einem freund, halb-muslimin, halb-serbin, in einer von serbischer armee kontrollierter kleinstadt, ging nicht ohne kalaschnikov und handgranaten einkaufen. ihrer geschichte nach wollten die geilen soldaten sie dauernd anbagern. am anfang machten ihr die flirts spass. aber dann wurde es ihr zuviel. manche von den soldaten wollten nicht ruhe geben - bis sie ihnen die waffe vor die nase gehalten hat. danach hatten sie respekt.

ich sag nicht daß es die vergewaltigungslager nicht gab. allerdings wurden im normalfall frauen zusammen mit den kindern und greisen entweder in ruhe gelassen oder in die andere teilrepublik vertrieben, je nach ort, situation, paramilitär und kommandierendem offizier. die sehr zahlreichen gemischten ehen machten die ethnischen säuberungen zu einer komplizierten aufgabe.

die meisten gefangenen in dem krieg waren männer im kampffähigen alter. es war eben ein macho-krieg. obwohl es auch kämpfende frauen gab. und es gab auch gefangene frauen. nur eben nicht so viele um die ganzen "vergewaltigungslager" zu füllen, dessen existenz in der kriegspropaganda behauptet wurde. da hätte bosnien schon ein bisschen mehr weibliche bevölkerung gebraucht um die storys auch nur statistisch abdecken zu können. wohl selber schuld. einem bevölkerungsreicheren land wäre so ein impasse nicht so einfach passiert. Lachweg

ich meine ok es gab vergewaltigungen ja. und zwar auf allen seiten, die vergewaltigten frauen waren nicht immer aus den anderen ethnischen gruppen und überhaupt wurden nicht nur frauen vergewaltigt. die meisten vergewaltigungen passierten vermutlich ausserhalb der gefangenenlager - in unmittelbaren kampfgebieten und anderswo. allerdings wissen wir es nicht so genau, da die meisten zeugen und auch die meisten vergewaltigten darüber schweigen. dazu kommt ne menge wirtschaftszwang und "soft rapes" über die keine deutsche tageszeitung mit nennswerter auflage jemals eine titelseite gedruckt hat. und die zwangsprostitution die übrigens auch nicht nur nach "ethnischen" prinzipien ihre opfer wählte. das sind alles themen über die mann nicht schweigen sollte. allerdings musste mann dann auch eine menge deutscher soldaten im kosovo verhaften, weil sie wirtschaftszwang benutzt haben um die leute dort zur prostitution zu zwingen.

und dass ein gebildeter und weltoffener mensch auf irgendwelche billigen kriegspropagandastorys reinfällt find ich echt traurig.

- als bonus hättest du das "weltkulturerbe" von dubrovnik gleich auch noch erwähnen können. paar hundert bewaffnete idioten von irgendeiner nationalistenmiliz verschanzen sich in einer alter festung gegen die vorrückende jugoslawische nationalarmee. die armee bombardiert die alte festung. mein gott - kulturkatastrophe! ein haufen steine auf irgendeinem hügel wurde in einem bürgerkrieg bombardiert. das braucht gleich eine UNO-Sicherheitsratsversammlung. wenns mit der infanterie reinmarschiert hätten und darauf geachtet hätten, beim gemetzel nur keine wände zu beschädigen, dann wäre ja alles ok gewesen.
zur gleichen zeit kamen anderswo bewohnte 6-stöckige wohngebäude unter artilleriebeschuss und kein journalist fands der erwähnung wert. warscheinlich weil diese wohngebäude eben nicht so eine beliebte touristenpromenade für irgendwelche westeuropäischen urlauber waren und daher keinen UNO-Sicherheitsrat zu ihrem schutz aufrufen konnten.


"Die Serven träumen von einem Großreich, dasa nach dem Amselfeld verloren ging"

hahaha Lachweg
mann du hast nen sinn für humor!


"Kosovo ist serbisch"

Lachweg


"die Minderheiten brauchen ebenso Schutz"

wenn die minderheiten schutz brauchen, ist die situation schon längst am arsch. schon der begriff "minderheit" stellt sie in eine schlechte lage. vor allem in ländern mit dem "diktatur der 51%" system.
ich würde sagen solange "die minderheiten" überhaupt ein thema sind, gibts nur probleme. erst wenn es wurscht ist ob du ein schwabo bist oder slawe, türke oder pekineser - erst dann sind wir soweit um eine gleichberechtigte gesellschaft zu haben.

25.03.2008 18:31
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chikairi
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quadien
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RE: Kosovo

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This post was last modified: 25.03.2008 18:50 by chikairi.

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