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Fiatgeld, Notenbanken, Giralgeldschöpfung und Systemkrise
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Cane
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Post: #31
RE: Fiatgeld, Notenbanken, Giralgeldschöpfung und Systemkrise

Wiedereinmal ein sehr aufschlussreicher Artikel. Dennoch bezweifle ich das die Amerikaner an ihrer Situation arbeiten können, ohne einen weiteren Black Friday zu erleben.

Die Natur des Durchschnittsamerikaners ist in meinen Augen nicht wirklich umsichtig, kalkulierend, oder beobachtend. Sie ist eher impulsiv, emotionsgesteuert.


Machmal muss man von der Couch aufstehen um auf der Couch liegenbleiben zu können.
28.01.2008 22:40
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Bulent Epikur
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Aphrodite
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Post: #32
RE: Fiatgeld, Notenbanken, Giralgeldschöpfung und Systemkrise

Ich denk der Durchschnittsamerikaner nimmt nur die Möglichkeiten wahr, die ihm angeboten werden. Wenn die Verschuldung des Einzelnen einem so einfach gemacht wird, das die Absicht klar erkennbar ist, kann man keinem mehr ein Vorwurf machen, das sie die Gelegenheit wahrnehmen. Die Finanzwirtschaft in der USA funktioniert inzwischen irgendwie nur noch auf Pump, deshalb auch die berechtigten Ängste wegen der sich ankündigenden Rezession, da die Banken die Kredite gedrosselt haben um einigermassen zu konsolidieren und ihre Verluste aus den nicht wiedereinbringbaren Schulden abzuschreiben. Was eigentlich ganz natürlich ist. Das die Wirtschaft und die Verbraucher die Gelegenheit haben, zu konsolidieren und sich zu entschulden. Ein Dauerboom mit ständig höheren Geldmengen und niedrigeren Zinsen führt halt zu Assetblasen, Immoblasen, Kreditblasen und stark inflationären Tendenzen. Aber in USA will man das nicht wahrhaben. Es wird mit Gewalt versucht eine dauerhaften Boom zu zaubern. Das die Kaufkraft und der Dollarwert auf der Strecke bleiben, scheint sie nicht zu interessieren. Dadurch wird aber der Knall nur immer weiter rausgeschoben, mit dem Ergebnis, das sie am Ende wahrscheinlich immer verheerender sein wird!

Die "Gerüchte" bzw. Informationen um die Dollar-Nachfolgewährung "AMERO", als die gemeinsame Währung nach der Währungsreform, nehmen immer festere Formen an (obwohl der Artikel etwas älter ist!) Wink



In an interview with CNBC, a vice president for a prominent London investment firm yesterday urged a move away from the dollar to the "amero," a coming North American currency, he said, that "will have a big impact on everybody's life, in Canada, the U.S. and Mexico."

Steve Previs, a vice president at Jefferies International Ltd., explained the Amero "is the proposed new currency for the North American Community which is being developed right now between Canada, the U.S. and Mexico."

The aim, he said, according to a transcript provided by CNBC to WND, is to make a "borderless community, much like the European Union, with the U.S. dollar, the Canadian dollar and the Mexican peso being replaced by the amero."

Previs told the television audience many Canadians are "upset" about the amero. Most Americans outside of Texas largely are unaware of the amero or the plans to integrate North America, Previs observed, claiming many are just "putting their head in the sand" over the plans.
http://www.wnd.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=53124


Angesichts dieser Nacht voller Zeichen und Sterne wurde ich zum ersten Mal empfänglich für die zärtliche Gleichgültigkeit der Welt. (...by embracing the "gentle indifference of the world")

This post was last modified: 28.01.2008 23:28 by Bulent Epikur.

28.01.2008 23:27
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Cane
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Post: #33
RE: Fiatgeld, Notenbanken, Giralgeldschöpfung und Systemkrise

Das stimmt schon, wobei der "Durchschnittsamerikaner" dabei wohl nicht wirklich gründlich überlegt hat, bzw. nicht viel überlegen musste. Man hätte auch mal ein wenig sparen können, sich einen neuen Fernseher erst kaufen können wenn das Geld wirklich übrig ist usw. Ich schätze mal das leben auf Kredit gehört für viele ein Stück weit wohl auch zur Kultur, da dies ja nicht die erste Generation ist die nach der Methode lebt.

Was die Gerüchte über den "Amero" betrifft, angenommen sie sind war:

Es macht natürlich Sinn die alte Währung gegen die Wand zu fahren um dann mit einer neuen zu starten. Getreu dem Sprichwort "never change a winning team". Die Frage die sich dadurch stellt wäre dann aber, ob die amerikanischen Finanzler den US-Dollar mit Absicht so heruntergewirtschaftet haben, oder ob die aktuelle Lage einfach als Chance dafür genutzt wird.

Ich bezweifle das Kanada bei der Sache mitspielen wird, denn soweit ich das weis kommt das Land auch so bisher zurecht ohne auf Amerika angewiesen zu sein. Ausserdem werden sie noch nichtmal bei dem Namen der Währung bedacht. Amero enthält nirgendwo eine Silbe, oder einen Teil von "Canada".

Generell gefällt mir persönlich der geplante Name der Währung nicht, es klingt einfach nicht gut. Ausserdem finde ich das der Dollar ein Stück weit auch Weltkulturerbe ist und in jüngster Menschheitsgeschichte eine wichtige Rolle spielt/e.


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29.01.2008 11:59
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Bulent Epikur
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Aphrodite
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Post: #34
RE: Fiatgeld, Notenbanken, Giralgeldschöpfung und Systemkrise

Ich glaube der Artikel ist auch ohne Kommentar geniessbar! Pfeif

High-noon, Du großartiges Amerika
Schlitzäugige Schnäppchenjäger und turbangeschmückte Scheichs gehen forschend auf Einkaufstour im grandiosen Amerika. "Amerika, Du hast es besser" - mitnichten, Amerika ist krank. Todkrank an Leib und Seele. In Geisterstädten kleben an leeren, verwahrlosten Häusern erbärmlich bunte Schilder "for sale". Weitere 1,4 Millionen Zwangsversteigerungen drohen. Indes, auf Bretterbuden haben es die dollarbespickten Fremdgänger nicht abgesehen. Sie kaufen sich die besten Filetstücke dahinsiechender Industrien und Banken, die einstigen Prachtstücke der Nation: einer Nation, die es einst geschickt verstand, an Weltkriegen wirtschaftlich zu gesunden und vom Schuldner- in den Gläubigerstatus aufzusteigen. ...

Das auto-mobile Finanzsystem in Amerika bietet eine Ventilsteuerung für die Geldmengen und eine Drosselklappe für den Leitzins. Beide Stellschrauben verlieren dramatisch an Zauberkraft. Es entwickelt sich eine Rezession, die sich durch weitere Zinssenkungen kaum verhindern läßt. Das Aufplustern der Geldmengen treibt weltweit die Inflation an. Davon ist in erster Linie das Epizentrum des Finanzbebens in New York betroffen, aber auch die Exportnationen China und Japan. Noch steckt die Krise der Immobilienkredite in den Knochen der Verbraucher, da fegt die Schuldenkrise der Unternehmen durch die Lande. Massiv nagt die aktuelle Rezession an den Erträgen der Unternehmen. Die Banken sind schwach auf ihrer Liquiditätsbrust, und die Verbraucher zunehmend überschuldet. Der Lebensstandard der Mittelschicht wird mehr und mehr herunter gezogen: Vermögenswerte von Hunderten Milliarden USD der Investoren und Banken verdampfen in der Hitze der chaotischen Finanzwüste.

Die US-Unternehmen stecken in der Zwickmühle zwischen den Kredit-Häckslern (credit crunch) und dem stark nachlassenden Konsum der Privatverbraucher. Vielfach sind diese inzwischen insolvent. Es ist eine Frage der nahen Zeit, wann der Markt für Credit Default Swaps (CDS) zusammenbricht. Die Rezession wird nicht nur die Unternehmensgewinne schmälern, sondern auch die stark eingesetzten Finanzderivate mitreißen, eben die Credit Default Swaps. Hier geht es um Aberbillionen von US-Dollar. Dieses korpulente Finanzvehikel könnte seine Bonität Zug um Zug verlieren, ähnlich den verbrieften Hypothekenkrediten (CDOs). Allerdings werden die Auswirkungen noch gravierender sein, da der weltweite CDS-Markt weitaus stärker ausgeprägt ist. Rückblickend wäre das Platzen der Subprime-Hypotheken-Blase gegenüber der drohenden CDS-Spekulationsblase bloß ein laues Lüftchen....

Das von Präsident Bush geschnürte nationale Care-Paket bringt der Mittelklasse keine Steuerentlastung. Übrigens zahlen die Armen im großartigen Amerika sowieso fast keine Steuern. Wo steckt denn das soziale Problem? Der aufgeplusterte Scheinreichtum des letzten Jahrzehnts ist kreditfinanziert, gestützt auf den tönernen Füßen der Immobilien und Aktien. Brechen beide Standbeine der Altersversorgung ein und nehmen die Arbeitslosenzahlen zu, gibt es erhebliche Liquiditätsengpässe bei den Privathaushalten. In der Tat verlieren diese Vermögenswerte sichtlich an Werthaltigkeit. Immer mehr pseudo-wohlhabende Privathaushalte der Mittelklasse sitzen gefangen wie die Mäuse in der Schuldenfalle....
http://www.goldseiten.de/content/diverse...oryid=6350


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29.01.2008 17:26
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Post: #35
RE: Fiatgeld, Notenbanken, Giralgeldschöpfung und Systemkrise

Na gaut, dann gebe ich mal keinen Kommentar ab und springe gleich zu den Fragen. Pfeif

1.) Sind diese sog. Subprime Kredite auch in Deutschland möglich, bzw. überhaupt hierzulande legal?

2.) Ist mir grad entfallen Kopfkratz.



Der Artikel erinnert mich stark an ein Simpsonszitat: Als die Wissenschaft die Zauberei erfand war seit dem alles möglich.


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29.01.2008 18:00
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Aphrodite
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Post: #36
RE: Fiatgeld, Notenbanken, Giralgeldschöpfung und Systemkrise

Hi, Cane. Nein, der Spruch "kein Kommentar" war eher für mich gedacht! Suspect weil der Artikel ziemlich deutlich ist, obwohl sehr amerikakritisch.
Ansonsten, zweitklassige Hypothekenkredite sind in D wohl eher die Ausnahme. Durch das Fehlen eines stetig steigenden Immobilienmarktes war die Grundbedingung dafür in D auch nicht erfüllt. Aber England, Irland und Spanien haben meines Wissens eine richtige Immoblase! Inwieweit durch Subprime-Kredite gepuscht, müsste mal verfolgt werden. Auf jeden Fall wird das Problem der EZB noch grössere Kopfzerbrechen bereiten. Und wieder massive Geldspritzen für den Markt bedeuten, der eine Preisstabilitätspolitik zu Makulatur werden lässt. :hm:


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29.01.2008 18:30
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Cane
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Post: #37
RE: Fiatgeld, Notenbanken, Giralgeldschöpfung und Systemkrise

Ich kann dir grade nicht ganz folgen, meintest du vielleicht FED als du EZB geschrieben hast, oder ist es eher so das ich die Möglichkeit, dass die EZB ebenfalls Geldgeschäfte mit Auslandsbanken macht übersehen habe?

Achja ich finds irgendwie interessant wie ich ganz nebenbei noch neue Fremdworte lerne wie Makulatur Smile.


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30.01.2008 00:21
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Aphrodite
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Post: #38
RE: Fiatgeld, Notenbanken, Giralgeldschöpfung und Systemkrise

Es ist schon die EZB gemeint, die bei Ausfall von Hypothekenkrediten in Spanien, Irland usw. und bei der darauffolgenden wahrscheinlichen Liquiditätskrise der Banken in Europa, mit massiven Liquiditätsspritzen in die Bresche springen und den Markt überfluten muss, um Bankenzusammenbrüche zu vermeiden. Northern Rock in UK war wohl nur ein Vorgeschmack. (lief natürlich über Bank of England)
Dieses Damoklesschwert hängt noch über Europa, abgesehen von einer "regulären" Rezession in nächster Zeit. :hm:

"zu Makulatur werden lassen" kenne ich eigentlich eher als eine Redensart, denn als Fremdwort. Ich meine, ich würde es öfters hören. Sowie beim Fussball die Redensart: "Das Tor war nur eine Ergebnismakulatur." Cool


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30.01.2008 00:46
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Berna Allmighty
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Berna
Post: #39
Fiatgeld, Notenbanken, Giralgeldschöpfung und Systemkrise

Und schon trafen sie sich, um sich gegen die zukünftigen Unwägbarkeiten zu wappnen. Cool
Ein Schelm, wer sich da was Böses denkt, bezüglich der eigenen Immoblase-Problematik. Hehe

Brown, Merkel, Sarkozy, Prodi To Meet In London Jan 29
LONDON (AFP)--U.K. Prime Minister Gordon Brown is to meet his French, German and Italian counterparts later this month to discuss the world economic situation, a government spokesman told AFP Thursday.
Brown will host President Nicolas Sarkozy and Chancellor Angela Merkel in London Jan. 29, he said. Italian Prime Minister Romano Prodi will also attend, the government in Rome confirmed.....

The meeting was expected to be about "how we all work together and work to harmonize to better deal with the financial situation", the spokesman explained, amid concern about a forthcoming economic downturn.
aus... Link gekürzt, Malone

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30.01.2008 12:52
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Post: #40
"Anybody Seen Our Gold?

Thema: Seit mehr als 35 Jahren werden die Goldbestände der USA nicht mehr in einer Inventur geprüft; das wird begründet mit dem Hinweis, es habe sich sowieso nichts geändert, wie aus den offiziellen Büchern zu ersehen ist. Aber es wird eher angenommen, das Fort Knox wohl leergeräumt ist. Pfeif

http://www.goldseiten.de/content/diverse...83&seite=2
Hat jemand unser Gold gesehen?

Seit einem halben Jahrhundert sind die Goldreserven der Vereinigten Staaten nicht vollständig und unabhängig geprüft wurden. Jetzt gibt es Beweise dafür, dass diese Goldreserven und auch jene anderer westlicher Nationen zum Zweck der heimlichen Manipulation an internationalen Währungs-, Rohstoff-, Aktien- und Bondmärkten genutzt wurden.

Der Chefsyndikus der US-Notenbank, J. Virgil Mattingly, bestätigte dies dahingehend, als er dem Federal Open Market Commitee am 31. Januar 1995 berichtete, der Exchange Stabilisation Fund des Finanzministeriums hätte Gold-Swap-Geschäfte unternommen.
Auch der damalige Chairman der US-Notenbank, Alan Greenspan, bestätigte dies, als er am 24.Juli 1998 vor dem Kongress aussagte: "(...) die Zentralbanken sind bereit, Gold in größeren Mengen zu verleihen, falls der Preis steigen sollte.".....
Der jüngste Anstieg des Goldpreises in Richtung 900 $ pro Unze zeigt, dass das Programm zur Goldpreisdrückung ins Wanken gerät. Wenn erst einmal weithin bekannt ist, wie Gold durch die Zentralbanken gedrückt wurde und wird, könnte der Preis auf 3.000 $ bis 5.000 $ oder sogar höher steigen.


http://www.goldseiten.de/content/diverse...83&seite=1
"Anybody Seen Our Gold? "original english version"


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01.02.2008 01:22
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