solarautos sind leider zu wetterabhängig um sich auf sie verlassen zu können.
Aber das muss doch mit vernünftigen Akkus zu machen sein. Die stehen doch lange genug in der Sonne rum (auch wenn's im Winter weniger ist) und bei den Solarzellen ist mit Wirkungsgraden von 10% bei den Umweltfreundlichen Exemplaren noch viel Steigerungspotential drin. Ich denke, wenn der Wille da wäre, ist das hinzubekommen. Aber Wenn ma Schon beim Einbau von Rußpartikelfiltern den Untergang der deutschen Automobilindustie aufkommen sieht, wird das natürlich nix.
...deswegen wird hier schon jedem liter benzin ein gewisser prozentsatz von aus weizen hergestelltem zusatz dazugegeben. die nahrunsmittelpreise sind dadurch beträchtlich gestiegen und der umwelt wurde kein großer dienst getan. das neue treibstoff produziert weniger CO2 bei der verbrennung, aber die produktion ist schwer umweltschädlich und belastet vor allem die sozial schwachen.
Ich denke wir sind uns alle einig, dass es nicht angeht, dass in Mexiko das Essen unbezahlbar ist, nur weil wir ein bisschen Umweltschutz spielen wollen. Abgesehen davon, dass das ganze alles andere als ein Segen für die Umwelt ist.
letzterzeit geht ein großteil des forschungsbudgets für "erneuerbare" energien für die atomenergie drauf. die ist aber schon allein wegen des dauerverseuchenden und nicht abbaubaren atommülls für mich tabu. dazu kommt die katastrophengefahr und die tatsache daß wir wegen zahlreicher vertuschungen nicht einmal wissen wie viele beinah-katastrophen in automkraftenwerken in den nachbarländern schon passiert sind.
Ganz genau! 
Bei einer Nötigen Lagerzeit von ca. einer Millionen Jahren(!) könnte man ja spaßeshalber mal ausrechnen, wie viele Löcher man so in etwa buddeln müsste. (Hab leider keine genauen Angaben über Atommüllmengen in der Wikipedia gefunden. Sonst hätt ichs glatt mal probiert)
Atomkraft bringt uns größere und vor allem langfristigere Probleme als CO2-Emiter.
wasserenergie schafft viel energie, braucht aber die richtige location, zerstört ganze biotope (schafft vielleicht neue), gestaltet enorme landschaften um... und ist sowohl jahreszeiten- als auch wetterabhängig. im großen und ganzen ist sie vielleicht die beste einzelquelle für strom.
Kann sein. Aber Du hast die Probleme ja schon angesprochen.
im winter kann österreich wasser- und solarenergie vergessen. vielleicht sind sie da, aber oft nicht oder nur unausreichend. im winter ist unser energieverbrauch aber wesentlich höher.
Da könnten Nullenergiehäuser oder sogar Plusenergiehäuser aushelfen.
siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Heliotrop_%...3%A4ude%29
derzeit wäre eine teillösung - den unnötigen energieverbrauch zu sparen.
Das ist nie falsch.
das neueste schwachsinn sind energiesparlampen in staatlichen gebäuden (EU-weite regelung. wurde bereits beschlossen?). die könnten zwar strom sparen. aber wenn sie nur halb so vernichtend für die augen sind wie die superstromsparenden neonröhre in der schule zu der ich gegangen bin... wird dies durch zusätzlichen stromverbrauch für brillen und augenärzte wettgemacht.
Ich weiß ja nicht, wann Du zur Schule gegangen bist, aber wir haben zuhause (fast) nur Energiesparlampen und kommen gut mit klar. Da hat sich in den letzten Jahren viel getan. Man merkt kaum noch einen Unterschied; wirklich nur noch, wenn man sie direkt nebeneinander hält. Außerdem hat sich unsere Stromrechnung seitdem deutlich niedriger.
wenn mann nur die reklamen der geschlossenen geschäfte nachts abschaltet, würde dies schon mehr energieeinsparung bringen wie das gesamte energiesparlamenprogramm der EU.
wenn der energiepreis für die wirtschaft genügend steigt um die massenverschwendung unpraktisch zu machen, würde dies auch den wirtschaftswachstum ins negative treiben. nötig wären weltweite regulierungsmaßnahmen die keine abwanderung der unternehmen verursachen.
Ja, das Problem ist doch heutzutage bei Vielem, dass die Wirtschaft global agiert und die Politik immer noch lokal. Es ist einfach absurd, wenn sich einzelne deutsche Bundesländer gegenseitig mit immer höheren Subventionen Firmen abspenstig machen.
dazu könnte mann sich eine menge energie sparen indem mann das öffentliche verkehrsnetz ausweitet und menschen die ihn benutzen nicht mehr für ausgestoßene aus der automobilgesellschaft hält. dazu käme eine menge einsparungspotezial bei unnötigen und dazu schwer umweltschädlichen luxusindustrien. zum beispiel könnte mann sich die gesamte parfümbranche einfach sparen, ohne daß uns irgendetwas fehlen würde.

da die wirtschaft aber derzeit nur durch verschwendung wachsen kann ist dies ohne weitgehende veränderungen der einkommens- und vermögensstruktur nicht möglich. auch dazu wäre eine planetenweite (und von den staaten völlig unabhängige) regulierungsstruktur vonnöten.
Seh ich auch so.
Aber was meinst Du mit "von den Staaten unabhängig"?
*Mein kleines Anarchistenherz wittert Hoffnung*^^
allein durch das nichtversorgen der österreichischen skipisten mit kunstschnee wären sowohl weniger wasserverschwendung, weniger klimaschäden und viel weniger stromverbrauch möglich. allerdings fehlt dazu der politische wille. dann müsste auch die mobilitätsdoktrin des arbeitsmarktservice aufgegeben werden. ich meine die behauptungen der zuständigen beamten daß die welt besser wird, wenn leute längere strecken zum job und zurück fahren müssen. da könnte mann die unternehmen schon dazu bewegen, menschen aus dem 20en bezirk in der filiale im 20en einzustellen und die aus dem 10en im 10en. derzeit arbeiten die aus dem 20en im 10en und umgekehrt. und das nur wenn sie nicht gleich täglich nach oberösterreich zur arbeit fahren müssen und die aus oberösterreich nach wien.
You're my man!
dazu wäre aber der politische wille nötig.
Und Da müssten wir seeeeehr große Lobbys überwinden.
Aber entweder schaffen wir das, oder das Klima schafft uns.